In Antwort auf: derSammy
Hallo Peter,

die Helmlampe ist zumindest in Deutschland keine zugelassene Fahrradbeleuchtung, dessen bist du dir bewusst?

Das E-Werk ist von der Ladeleistung her so mittelprächtig. Die diversen Artikel "Steckdose unterwegs" aus der Fahrradzukunft kennst du? Bei Brevets dürfte für dich eventuell relevant sein, ob du nachts gleichzeitig Licht hast und Laden kannst? Das geht mit den wenigsten Varianten; der Forumslader kann das, wenn du das Licht an den 12V-Ausgang hängst. Dazu bedarf es eines E-Bike-Scheinwerfers mit nicht zu starker Leistungsaufnahme (bei CNC gibt es den IQ-X gerade für 45€. Ich vermute bei den angegeben 6V einen Auszeichnungsfehler, laut Gehäuse verträgt der 5-60V).
Oder du nimmst einen Spannungswandler auf 7,2V und hängst einen Wechselstrom-Scheinwerfer da dran.
Viele klemmen den Forumslader parallel zum Scheinwerfer an, dann ist dessen Ladeleistung aber faktisch null, sobald du das Licht anschaltest. Andere mir bekannte Dynamolader können ebenso nicht gleichzeit Laden und Licht liefern.
Die Scheinwerfer von SON haben, soweit ich weiß, ein Innenleben (Optik und glaube auch Platine) von Busch und Müller. Nur das Gehäuse ist hochwertiger, der Preis natürlich auch.
Den Lumotec IQ-X finde ich ganz gut, hat ein relativ homogenes Lichtfeld, ausreichend hell und weit. Der Luxos leuchtet noch etwas breiter, aber fleckiger. Den Eyc ist mein Tipp Lichtleistung/(Gewicht, Größe). Also z.B. super fürs Kinderrad oder nen Falter. Fürs Brevet-Rad würde ich den eher nicht nehmen, da darf es schon "krachen".

Für Bummsche Verhältnisse finde ich den IQ-X eigentlich ganz gut. Das wesentliche Gehäuse ist Alu, verschraubt (Linksgewinde, vorn und hinten), nur der Haltering ist aus Plastik und den gibt es anscheinend sogar als Ersatzteil. Außerdem kann man den durch Drehen des Rings um 180" auch hängend installieren, eventuell für nen Lowriderbügel, ne Lenkermontage oder am Liegerad interessant.

Der Luxos U ist ganz schön klobig. Und dessen Ladeleistung ist mehr so alibimäßig, klappt sowieso nur am Tag, nicht wenn das Licht selbst an ist. Weiß auch nicht, ob man den überhaupt noch irgendwo bekommt.

Die Koaxial-Abzweigung von SON ist in der Tat ziemlich gut, ist auch in der Fahrradzukunft mal gereviewt worden. Auch von den SONschen Koaxial-Kabeln halte ich viel, das Zeug sieht gut aus, hat eine optimale Größe, einen guten Litzenquerschnitt und ist wirklich robust. Was man z.B. machen kann, ist bei einem Scheinwerfer seiner Wahl das installierte Kabel ablöten und das Koaxial-Kabel einlöten. Allerdings kann man die Abzweigung für einen Dynamolader auch ganz anders machen. Oder eben Forumslader und damit die Abzweigerei direkt umgehen.


Hallo,

danke für die Antwort.

Meine Vorstellung ist, dass ich mit dem Ladegerät tagsüber, wenn ich kein Licht brauche, meine Powerbank lade. Mit der Powerbank kann ich dann meinen Garmin und meine Rücklichter aufladen (Möchte keine Kabel bis nach hinten ziehen und kein Dynamo-Rücklicht nutzen).

Das E-Werk würde ich in die Rahmentasche stecken, ich würde es auch nicht permanent am Rad lassen. Für ein 200er oder 300er Brevet, brauch ich nur eine Powerbank. Auch für Fahrten von 400 oder 500km reicht eine Powerbank, wenn ich Nachts ausreichend Licht vorne von dem Dynamo Scheinwerfer habe.

Meine Vorhaben sind aktuell weniger auf Reisen in dem Sinne von fahren und die Gegend erkunden ausgerichtet, sondern gehen eher in Richtung Ultracycling bei denen es darum geht möglichst lange ohne Unterbrechung zu fahren (nur kleine Pausen zum Essen oder mal kurz austreten). Mein rad sol daher auch möglichts leicht bleiben, ich nehme sehr weig Gepäck mit (einal Wechselklamotten, Werkzeug, ein Reservereifen, 3 Schäuche, Flickzeug, Essen, Brillen, Powerbank, Handy, Regenjacke).

Würde für diese Nutzungsweise das E-Werk reichen?

Schöne Grüße,
Peter