Off-Topic:
Hab eben den post 'Ausrüstungsvoodoo' in deinem Blog gelesen und musste furchtbar lachen:
Letzten Dienstag ging es mir genau so wie Du's beschrieben hast: freudig lächelnd los, zwei Stunden später gingen die Regenschauer los. Trotzdem frohen Mutes am ersten Tag untrainiert 120km abgespult, die beim nächtlichen Pinkelgang mit extrem schmerzhaften Krämpfen in beiden Adductoren (Innenseite Oberschenkel) erwidert wurden. Nachts hielten der uralte Daunenschlafsack nebst Decathlon-Isomatte den unerwartet tiefen Temperaturen kaum stand. Am dritten Abend sass ich bei Dauerregen eineinhalb Stunden frierend, in der durch Coronaspeck nun viel zu eng sitzenden Uniqlo-Daunenjacke unter einer Brücke und fragte mich ernsthaft, ob ich noch ganz bei Trost sei.
Am fünften Tag war der erstbeste Unterstand bei Platzregen direkt an einem Bahnhof. Ein Opa meinte nur: "Kommense widdä her, wemma schönneres Weddä habbe" und stieg in den Bummelzug.
Der nächste Zug kam eine Stunde später...