Hallo Peter,
herrliche Herbstimpressionen!

Bin da sehr traurig, dass ich dieses Jahr nicht in den so milden Herbst ziehen kann, da sich die ganzen Lebensumstände ungünstig entwickelt haben. Exakt diese Gegend hatte ich bisher ja nur in Frühjahr und Sommer unter dem Pneus. Gosausee habe ich schon zweimal verpasst wegen ungünstiger Umstände. Beim Hallstätter See ist natürlich mit Sonne in der Herbstzeit schon rar bei den hohen Felswänden.
Etwas gestolpert war ich nach erstem Teilbericht, dass es keine Alternative zum Pötschenpass gäbe. Jetzt bist du ja über die Alternative zurück - die Koppenhöhe ist die Alternative zum Pötschenpass - sogar offiziell als Radstrecke die einzig empfohlene, wahlweise wird in Obertraun auch auf die Möglichkeit des Bahntransfers verwiesen, wem es zu steil sein mag. Zur Passhöhe Koppen: Es handelt sich um keinen echten "Bergpass", sondern um einen "Talpass" - ist als kein Talübergang, sondern nur eine partielle Engstelle, die durch eine Trasse in Talüberhöhung überbrückt werden muss, die wie ein Pass anmutet (aus Westen). Die Straßentrasse verläuft so steil nach oben, weil unten an der Traun kein Platz mehr ist - jedenfalls geht da nur die Bahnlinie her. Der Pötschenpass ist hingegen auch geografisch ein echter Bergpass. Ansonsten hat aber "Pass" nur bedingt etwas mit Höhe oder Schwere zu tun. Ich bin dieses Jahr zahlreiche Pässe gefahren, die niedriger lagen, auch noch unter 200 m. Das ist in meernahen Bergregionen schon mal häufiger der Fall (Baskenland, Korsika). Die Täler können aber dort oft mindestens so wild und schmal wie mancher Alpenpass sein (nicht zuletzt auch deswegen, weil letztlich Ausläufer eines Hochgebirges).