Ich habe den Titel gelesen und den Artikel überflogen... wir sind auf Radreisen mal mit Trikes und mal mit Ups unterwegs. Bergauf mit dem Trike deutlich langsamer - dafür aber auch entspannter, weil man sich auf die Landschaft statt auf das Gleichgewicht konzentrieren kann. Man kann auch dann noch fahren, wenn andere schieben. Allerdings oftmals gleich schnell oder langsamer als Schiebegeschwindigkeit am Up. Aber auch hier ist irgendwann Schluss. In diesem Jahr am Einstieg zum Fernpaß auf der Via Claudia Augusta. Statt zu schieben ist es deutlich bequemer und effektiver das Trike zu ziehen. Den Tipp haben wir von Igel und Paola (
grenzenlos ) Hier ein Foto
Trike ziehen Wir haben lange Zurrgurte mitgenommen und im Rucksack-Prinzip verwendet. Das Trike läuft - fast - immer nach, was deutlich bequemer ist als die Schieberei.
Größter Nachteil des Trikes ist der Transport. Wir haben für die beiden Trikes einen eigenen Anhänger und es noch nicht gewagt die Dinger mit der Bahn transportieren zu wollen. Das Reisen mit dem Trike gleicht eher dem langsamen Autocruisen, mit dem Up eher dem Motorrad. Mir ist es schon ein paar Mal (in verpeiltem Zustand) passiert, daß ich versucht habe mich beim Losfahren anzuschnallen. Längere Fahrten bei Vollgas sind etwas anstrengender und bringen einen weniger weit. Dafür ist man bergab schneller und es macht - uns - mehr Spaß. Schön beim Trike: Man hat seinen eigenen (gefederten! = must!) Liegestuhl immer dabei. Man hat sehr schnell Kontakt zu seinen Mitmenschen. Man ist mit den vielen Vierbeinern auf Augenhöhe (wenn man sowas mag). Uvm.. Besser oder schlechter ist auch hier relativ zu den eigenen Vorlieben, Toleranzen und Möglichkeiten.