Das mit Deinem Werkzeug und Rucksack ist ärgerlich. Da hatte ich bisher immer Glück gehabt. Versicherungen (außer einer Auslandskrankenversicherung) hatte ich auf Radtouren noch nie. Für meine Flugbuchungen habe ich eine Kreditkarte, die eine Reiserücktrittsversicherung mit einschließt - das war es.
Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen ...
Ich schließe mein Rad mit einem recht stabilen Rahmenschloss ab. Mit einem Stahlseil mache ich ein "Lasso", mit welchem ich das Vorderrad am Rahmen befestige. Das Stahlseil wird dann um etwas Solides (z. B. Laternenpfahlt) geführt, durch meine Thudbuster-Sattelstütze hindurch gefädelt und mit der freien Öse mit dem Bügel des Rahmenschlossen gesichert. Das Forttragen des Rades (wäre mit Gepäck sowieso zu schwer) wird so verhindert. Zusätzlich habe ich einen Fahrradalarm, der einen Höllenlärm macht. Natürlich kann man das alles knacken, aber im Wesentlichen schützt man das Rad ja vor Gelegenheitsdieben. Dafür dürfte das ausreichen. Das Gepäck ist sowieso ungeschützt, wenn man einmal eine Besichtigung macht oder essen oder einkaufen geht. Die absolute Sicherheit gibt es eben nicht.
Unsicher fühle ich mich dabei eigentlich nur in größeren Orten. Dort lasse ich das Rad auch nie lange unbeaufsichtigt. In Dörfern oder abgelegenen Gegenden habe ich sowieso kene großen Bedenken.