Doppelt so teuer ist alles, da auch Sozialhilfe und Löhne beim mehr als Doppelten des aus den heimischen Kontoauszügen Gewohnten liegen. So stimmt es wieder.
Und das halte ich definitiv für ein Gerücht.
Martina
Zitat einer Schweizerin, die einen Pflegedienst in der Nähe von Bern betreibt:
"Es wollen immer mehr Deutsche bei mir arbeiten. Sie bekommen hier fast das doppelte Gehalt und müssen auch noch weniger arbeiten." Für Leute, die in der Pflege arbeiten stimmt das sicher. Habe mich schon immer gewundert, dass es überhaupt noch Krankenschwestern gibt, die sich angesichts dieser Möglichkeiten die miesen Bedingungen in D antun

. Liegt vermutlich an einem bestimmten Berufs/Frauenbild

("aufopfernd/treusorgend" oder einer besonderen Verbundenheit mit "der eigenen Scholle"!).
Den Vergleich der Lebenshaltungskosten finde ich schwierig. Habe insgesamt nicht den Eindruck, dass in CH angesichts der z.T. horrenden Preise für Mieten, Dienstleistungen (noch am Ehesten verständlich) und Konsumgüter mehr "übrigbleibt".
Konsumgüterpreise in CH sind übrigens eine gute Möglichkeit, zu lernen, wie Preisbildung im Kapitalismus läuft:
Von wegen "Preis proportional zu Produktionskosten" ! Nene, es wird grundsätzlich das MAXIMUM verlangt, was angesichts der KAUFKRAFT längerfristig möglich ist! In Grenznähe gehts dann komischerweise auch in CH billicher

.
Nur Reisen in die "weite, weiten Welt" (z. B. in Euroland) ist latuernicht zT geradezu lächerlich billich

(gerade mal wieder in F gesehen).
OnTopic:
JuHe nutze ich oft für Kongresse etc. Nicht billich aber z.T (Davos) sehr hybsch. Am Billischsten für Radreisende ist latuernicht das Wildzelten, für fleissige Pässesammler oberhalb der Baumgrenze auch völlig legal (=biwakieren). Halt nix für den Elektrogenussradler.