Hi edo,
ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die "Rückführungsquote" dadurch gesteigert werden könnte, wenn sämtliche Räder amtlich und bundeseinheitlich, ähnlich wie Pkw`s, registriert wären. Sinnvollerweise sollten Angaben zum Rahmen und die wesentlichen Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel Schaltung, Tretkurbel usw. aufgeführt sein, ergänzt durch ein Photo des Rades. Falls ein Eigentümer das Rad nachträglich umrüsten sollte, so sollte er logischerweise auch diese späteren Veränderungen registireren lassen. Damt wäre zwar insgesamt ein erheblicher Aufwand zu bewältigen, an jedem Rad müßte quasi ein kleines Kennzeichen angebracht sein und jeder Rad-Eigentümer oder Rad-Fahrer müßte seine "Rad-Papiere" bei sich haben. Dieses gewöhnungsbedürftige Prozedere, so könnte ich mir vorstellen, würde zugleich auch viele Personen davon abhalten, überhaupt Räder zu entwenden. Denn, jeder Käufer von gebrauchten und neuen Rädern müßte den ganzen Papierkram mittels Vorlage von amtlichen Papieren und dergeleichen erledigen und jeder Verkäufer müßte die entsprecheden Nachweise vorlegen. Ein etwaiger kostenloser Einblick ins Rad-Register per Mause-Klick könnte die Eigentumsverhältnisse schnell klären.
Ggf. könnte schon eine freiwillige Registrierung - etwa dieser Art - einiges bewirken. Könnte mir sogar vorstellen, das viele Eigentümer von teueren Rädern dies tun würden.
Einfacher wäre es natürlich, wenn ALLE sich zusammenreissen und die Finger von fremden Rädern, und sind sie noch so schön, lassen würden.
Ich weiss, pure Romantik !
MfG
BIOGON