Hallo Martin,
wenn du genug Geld hast, dann spricht natürlich nichts dagegen.

Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Auch ich habe das das durch. Ich habe schlicht nicht geglaubt, was für kleine Übersetzungen auf Reisen man an steilen und/oder längeren Bergen mit vollem Gepäck braucht. Mit Tagestouren mit dem Rennrad ist das überhaupt nicht zu vergleichen.
Ich schließe mich den Vorrednern an: die Alfine 11 ist für das, was sie (nicht) kann, arg teuer. Eigentlich überteuert.
Frag mal unseren Berliner Mitforisten Heino:
Heino.Bln.M. Der wollte das genauso handhaben wie du. Schon ziemlich schnell, eigentlich gleich bei den ersten Touren durch das nun nicht gerade als bergig bekannte Brandenburg ist er mit der Übersetzung der Alfine 11 bergauf an seine Grenzen gestoßen. Und zwar ziemlich plötzlich und deutlich.
Wenn es dir nichts ausmacht, an einer steilen Rampe oder an längeren Anstiegen zu schieben, dann ist die Alfine 11 in Ordnung. Ich hätte darauf keine Lust.
Für 1600 € bekommst du das gleiche Rad mit einer XT-Kettenschaltung. Die ist garantiert bergtauglich. Ich würde dort nur zu etwas kleineren Kettenblättern raten.
Du könntest auch bei Rose nachfragen, was es kosten würde, das Rad gleich mit einer Rohloff auszurüsten. Rose ist da sehr kooperativ, die Räder lassen sich verändern. ich kann nur dringend empfehlen, diesen einen Anruf nicht sparen zu wollen.
Falls du wirklich deine eigenen Erfahrungen machen möchtest (und das gestehe ich jedem zu

), dann kann man wirklich später auf Rohloff umrüsten. Es kostet nur unterm Strich aber deutlich mehr Geld, als es gleich am Anfang zu tun.
Gruß
Thoralf