Also ich stell die Lampe im Betrieb ein und zwar so, dass ich maximal weit sehen kann, ohne jemanden zu blenden.
Mache ich seit Jahren genauso, meiner Meinung nach ist das auch nur so einigermaßen praxisgerecht. Warum dann trotzdem das Vorhaben der anleitungsgemäßen Ausrichtung? Da muss ich ein wenig ausholen:
Mir wird zumindest im Stadtverkehr regelmäßig von entgegenkommenden Autofahrern signalisiert, dass sie sich von mir geblendet fühlen - unabhängig davon, mit welchem meiner Räder (und damit Scheinwerfer) ich unterwegs bin. Ich halte das zwar grundsätzlich für systembedingt, da kleine Fahrradscheinwerfer nunmal eine größere Blendwirkung als große Autoscheinwerfer entfalten können (hierzu
der Artikel "Üble Blender" in der "Fahrradzukunft" Nr. 14). Dennoch möchte ich die anleitungsgemäße Ausrichtungsprozedur einmal durchführen, um eine objektive Vergleichsbasis für meine bisherige Ausrichtung "on the road" zu haben. Ich will einfach wissen, ob es eine nennenswerte Abweichung gibt, ggf. in welcher Größenordnung und in welcher Richtung (nach oben oder unten).
Grüße, Bernd