Moin,
meiner Meinung nach, ist die Diskusstion darüber, wann man wo und unter welchen Umständen schneller mit der Liege oder dem Up ist, müßig, weil doch jeder andere Anforderungen an sein Rad stellt. Meiner Erfahrung nach, münden solche Grundsatzdiskussionen in Argumentations-Schlachten a lá Windows vs. Linux oder Android vs. iOS.
Wichtig ist doch einzig und allein, ob und wenn ja, wie ein Liegerad die Anforderungen des TE erfüllt. Ich kann da auch nur wiederholen, was einige hier schon geschrieben haben. Probefahren! Und nicht nur ein Modell. Ein guter Händler wird dir Räder zeigen können, die deinem Anwendungsprofil am ehesten entsprechen. Denn auch unter den Liegerädern gibt es Unterschiede. Beim Probefahren auch mal 'nen Hügel hoch und ( das ist das schönste

) auf der anderen Seite wieder runter. Halt alles mit abchecken, was auf einer Radreise so auf einen zukommt. Danach wirst du relativ gut abschätzen können, welche Vorteile dir ein Liegerad bietet, und welche Nachteile du dafür in Kauf zu nehmen bereit bist. Dabei im Hinterkopf behalten, dass es sich anfangs anstrengender anfühlt, mit einer Liege voran zu kommen. Die Adaption der Muskulatur dauert i.d.R. 1000km oder mehr.
Wenn die grundsätzliche Entscheidung für eine Liege gefallen ist, kannst du dich auf die Auswahl des Modells konzentrieren. Mit allen weiteren Fragen, die dabei auftauchen, wie z.B. Unten- oder Obenlenker, gefedert oder nicht, kurz oder lang, hoch oder tief etc.
Eines jedoch ist m.M.n. über jeden Zweifel erhaben: Liegerad fahren macht Spass

Gruß ... Lars