Und Trangia: da seh ich die Leute auch nur rumhantieren und ja, sie sagen immer, rußt quasi gar nicht. Ich habe einfach keinen Grund, das alles anzuschaffen, um es selbst auszuprobieren. So ein Justierrädchen am Gaskocher ist doch irgendwie simpler. Trangia ist auch vergleichsweise klobig und schwer, wenn man nicht die Minivariante nimmt, mit der man irgendwie vielleicht Wasser zum Kochen bringt. Der Primuskocher kocht auch noch unter 0 ziemlich gut, hab ich festgestellt.
Wozu eigene Erfahrungen, Vorurteile reichen aus...
Hast du den Ruß gesehen, wenn Leute damit hantieren? Viel zu hantieren gibt es nicht: Brenner auf, Feuerzeug, irgendwann den Sparring drauf. Eventuell vorher mit Spiritus auffüllen.
Der Threadstarter will weder mit dem Flieger in die Anden noch bei unter 0 Grad kochen. Er möchte Mehrtagestouren machen. Für eine Person ist ein Trangia Mini völlig ausreichend, im Vergleich zu einem Gaskocher muss man vielleicht zwei, drei Minuten länger warten, bis das Wasser kocht. Und das tut es, nicht nur "vielleicht".
Nachteil ist die Windempfindlichkeit. Vorteil, wenn man etwas Erfahrung mit seinem Verbrauch hat: Man kann für drei Tage oder so die genau die richtige Menge Spiritus mitnehmen.
Wie ich schon geschrieben hatte: Ein Gaskocher ist auch gut. Justieren ist simpler, stimmt.