@Uli: Ich habe schon Radreisen durch Frankreich und Deutschland gemacht. Aber dieses Mal fahre ich alleine und habe halt Respekt vor den Balkanstaaten. Das sollte aber jeder haben, denke ich.
Die Hauptkriminlaität in den Ex-Jugoslawien-Staaten ist die Korruption. In diesem Zusammenhang gibt es auch schon mal Kapitalverbrechen. Ein anderes Problem sind schleichende bis offene Feindschaften zwischen Volksgruppen. Politisch ist die Lage besonders im Kosovo brisant, wegen der Nichtanerkennung des Staates durch Serbien. All diese Probleme bleiben für den Touristen weitgehend unsichtbar und insbesondere ungefährlich. Man sollte sich aber vielleicht ein wenig bewusst sein, dass trotz friedlicher Zustände immer noch Menschen an Verfolgung leiden.
Die Alltagskriminalität ist sehr gering, es gibt auch kaum Kriminalität durch Migrationsgruppen wie etwa in Deutschland oder insbesondere in Frankreich. Die Ex-Jugo-Staaten sind Abwanderländer. Auch gibt es weniger große Städte, was kriminalitätsmindernd wirkt. Für Albanien muss man die Sache ein wenig genauer betrachten, da gibt es unterschiedliche Erfahrungen, wobei es manchmal auch einen Unterschied macht, ob "gefährlich" (meist nicht) oder "lästig" (weil andere Sozialkultur). Im Ostbalkan (östl. Slowakei, Rumänien, Bulgarien) kann es kleinkriminelle Probleme insbesondere in/bei Roma-Siedlungen geben, wohl auch sind nicht alle Stadtviertel in Bukarest ein echte Empfehlung. Für den Ostbalkan gibt es aber hier im Forum andere Experten mit eigenen Erfahrungen.