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#245706 - 05/01/06 06:21 PM
Innovation: Blasen lassen, ....
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...quer durch die City und ab dem Stadtrand die Fahrradreise mit Muskelkraft fortsetzen! Gefunden hat dies "Tomy" aus dem LR-Forum. Ein ungläubiger Blick auf den Kalender, nein, der 1.April war doch schon , es ist ernst gemeint. Fassungslose Grüße aus Hamburg, HeinzH.
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Demokratie lebt davon, daß sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen... | |
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#245709 - 05/01/06 06:38 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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wie genial! wenn es dann in der röhre eine massenkarambolage gibt, muß man nur kurz den druck erhöhen und den "propfen" rausblasen, schon ist der weg wieder frei. MfG
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#245716 - 05/01/06 06:51 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Flachfahrer]
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hi, so ne Hochbahn mit Knotenpunkten für Fahrradfahrer hatten wir ja auch schon mal angedacht. Aber mit Rückenwind Andreas
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#245746 - 05/01/06 08:10 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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#245772 - 05/01/06 10:50 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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Ich glaubs zwar nicht, aber wenn doch wirklich Interesse besteht... wäre wunderbar!
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#245955 - 05/02/06 04:39 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Peter2]
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Ich glaubs zwar nicht, aber wenn doch wirklich Interesse besteht... wäre wunderbar! Ich glaub's auch nicht... wird wohl ähnlich wie mit dem Transrapid laufen: revolutionäres konzept, bei uns entwickelt und am ende bauens die chinesen, weil die einfach mehr weitblick bei der planung haben. bei uns wird sowas schätzungsweise für die nächsten 30 jahre mindestens noch von der automobillobby blockiert werden. aber träumen kann man ja schon mal davon... *träum*
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#245959 - 05/02/06 04:50 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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Detlef
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... als wenn wir keine anderen Probleme auf unserem Planeten hätten Detlef
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#245963 - 05/02/06 05:17 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: DyG]
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bei uns wird sowas schätzungsweise für die nächsten 30 jahre mindestens noch von der automobillobby blockiert werden.
warum? solche röhren wären ein äußerst wirksames mittel, räder in großstädten endgültig von den straßen zu verbannen und ihnen in weiteren teilen der bevölkerung im geiste den status eines fahrzeuges zu nehmen. das ist wie segelflugzeug bauen wollen, bevor man einen handwagen bauen kann. noch nicht mal stinknormale radwege anständig hinkriegen, aber supertrouper röhren planen. mann-o-mann! daran wird an einer deutschen hochschule geforscht? da sollten sie vielleicht doch lieber den einfluß von ernußbutter auf die erdrotation untersuchen! MfG
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#245996 - 05/02/06 06:35 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Flachfahrer]
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warum? aufgrund der fehlenden finanzierung durch den staat - privat baut sowas doch keiner... solche röhren wären ein äußerst wirksames mittel, räder in großstädten endgültig von den straßen zu verbannen und ihnen in weiteren teilen der bevölkerung im geiste den status eines fahrzeuges zu nehmen. stimmt. wirkt dann mehr wie'n freizeitpark... daran wird an einer deutschen hochschule geforscht? da sollten sie vielleicht doch lieber den einfluß von ernußbutter auf die erdrotation untersuchen! MfG gibt's sogar'n Buch drüber, meintest du das?
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#245999 - 05/02/06 06:43 PM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: DyG]
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gibt's sogar'n Buch drüber, meintest du das?
BINGO! MfG
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#246130 - 05/03/06 10:34 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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hehe ... genau das richtige für mich und meinen Planwagen Jetzt wieder ernst: da hat wohl wieder jemand nix gescheites zu tun gehabt. Habe schon lange nicht mehr sowas schwachsinniges als ernsthafte Idee präsentiert bekommen. Wie schon weiter oben geschrieben wurde: sollen sie erst mal lernen, herkömmliche Radwege richtig zu bauen. Ich zumindest wollte keinesfalls als Rohrpost verschickt werden. Da kann das Rohr noch so durchsichtig und der Rückenwind noch so stark sein. [OFFTOPIC] Wenn man schon Rohre plant, dann sollte man das mit Köpfchen machen, wie z.B. CargoCap. DAS halte ich für eine sinnvolle Möglichkeit, unsere Verkehrsprobleme teilweise in den Griff zu bekommen. Auch wenns hierbei in erster Linie nicht um Fahrräder sondern um Gütertranspot geht, so würde es doch zu einer deutlichen Entlastung der Straßen führen ... womit mehr Platz für alle, auch für Radfahrer, geschaffen würde. [/OFFTOPIC] Gruß, André
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#246321 - 05/04/06 01:38 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: webmantz]
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*lol* sich über die Fahrradrohrpost beschweren und dann eine Tunnelsystembahn vorschlagen. Also als Planungsstudent kann ich jedwede kreative Studien auf fast jedem Gebiet nur befürworten, da sich auf diese Weise durch utopische Ideen, kombiniert mit wissenschaftlicher Kreativität, Innovationen geschaffen werden können. Ich könnte jetzt herleiten, dass der durchschnittliche Physiker nicht ohne die bildenden Künste dieser Welt nicht annähernd so innovations-produktiv wär. Aber das könnt ihr euch doch hoffentlich selbst denken. Ach ja habt ihr da nicht irgend etwas durcheinander gebracht? Seit wann ist ein "Maschinenbaustudent" für die Realisierung/Ausführung von Radwegen in Deutschland zuständig? In diesem Sinne - eßt mehr Erdnussbutter damit ich morgen noch in die UNI komme! Gruß, Martin
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Edited by Bluerunner (05/04/06 01:39 AM) |
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#246362 - 05/04/06 07:31 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: HeinzH.]
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Ein ungläubiger Blick auf den Kalender, nein, der 1.April war doch schon , es ist ernst gemeint. Warte ab bis du dann irgendwann die dazugehörige EU-Richtlinie zu lesen bekommst! Tschüs Guido!
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#246379 - 05/04/06 08:18 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Bluerunner]
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Ach ja habt ihr da nicht irgend etwas durcheinander gebracht? Seit wann ist ein "Maschinenbaustudent" für die Realisierung/Ausführung von Radwegen in Deutschland zuständig?
Hm. und seit wann ist ein fachbereich "sportgeräte- und materialien" für verkehrsplanung in form einer fahrrad-röhren-systems zuständig? sollen sie doch erstmal die grundlagen beackern und bei ihren sportgeräten bleiben (und z.B. die belastungen des materials am verkehrsplanerischen kavaliersdelikt "abgesenkter randstein" messen und das ganze interdisziplinär mit sportmedizinern - und einige andere "kleinigkeiten" mehr). großstädte haben i.d.R. recht leistungsfähige infrastrukturen mit U- und S-bahnen, dazu noch falträder oder in den bahnen größere kapazitäten für räder ... diese bestehenden infarstrukturen haben auch den klitzekleinen vorteil, daß sowas wie rettungswege, kommunikationseinrichtungen für den notfall usw. vorhanden sind. mit dem geld, was der komplette neubau einer parallelen infrastruktur kosten würde, könnte man auch die bestehenden infrastrukturen ausbauen und flexibler machen (und preiswerter!!!) man könnte auch erforschen, wie das aussehen müßte. bei manche ideen, wie diesen blasröhren, stellt sich die frage, ob das nun visionär ist oder doch eher realitätsflucht. an letzterer forschen die kollegen vom fachbereich psychologie. MfG
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Edited by Flachfahrer (05/04/06 08:20 AM) |
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#246403 - 05/04/06 10:08 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Bluerunner]
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Moin Martin, *lol* sich über die Fahrradrohrpost beschweren und dann eine Tunnelsystembahn vorschlagen. Wo siehst du einen Widerspruch? Natürlich bin ich dafür, etwas gegen den nachhaltig ansteigenden Gütertransport auf unseren Straßen zu unternehmen. Den Gütern dürfte es relativ egal sein, wo sie befördert werden, ob überland oder unterland. Deshalb befürworte ich das Konzept des CargoCap. Ganz anders sieht es beim Individualverkehr aus. Und das sehe ich sogar ziemlich verkehrsmittelunabhängig. Ich wollte weder als Radfahrer, noch als Autofahrer oder Fußgänger in eine Röhre gesteckt werden. Vorhandene Röhren-/Tunnelsysteme sind zwar einerseits sinnvoll (z.B. Bergunterquerung, kreuzungsfreie Querung mehrerer Verkehrswege, wettergeschützte Verbindung von Hallen auf Messegeländen/Flughäfen). Andererseits zeigen sie auch die Gefahren und Probleme auf, die schon kurze getunnelte Strecken aufwerfen. Abgesehen von den mentalen Problemen einer Vielzahl von Menschen gibt es auch sehr handfeste technische bzw. Sicherheitsprobleme. Mir fallen auf Anhieb verschiedene Gründe ein, warum ich die Idee mit den luftdurchpusteten Fahrradröhren für sinnlos wenn nicht gar schwachsinnig halte: sie sind einfach nur teuer. Nicht nur, dass sie gebaut werden müssen. Sie müssen auch instandgehalten und gereinigt werden. Oder wird man es wie bei bestehenden Radwegen machen, einmal bauen und für immer vergessen? sie haben einen mieserablen Wirkungsgrad. Selbst ohne ein Computermodell durchzurechnen sagen mir mein gesunder Menschenverstand und meine ansatzweise vorhandenen Physikkenntnisse, dass der überwiegende Teil der Energie, die für den Luftdurchsatz aufgewendet wird, am Ende der Röhre wirkunslos in die Luft geblasen wird (im wahrsten Sinn des Wortes). wie will man bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die extreme Aufheizung der Röhre verhindern? Alleine mit der durchgeblasenen Luft wird das nicht gelingen, denn diese heizt sich innerhalb der Röhre ebenso auf und wird zudem vom Radfahrer nicht als kühlend empfunden, da er mit dem Luftstrom fährt. wie will man mit der Rettung verunglückter Radfahrer umgehen? Die Röhre macht schließlich nur Sinn, wenn sie über mehrere Kilometer Abzweigunsfrei und ohne Öffnung verläuft. Nur so kann der Luftdurchsatz dem Radfahrer einen Vorteil bieten. Soll man nun verletzte ein paar Kilometer durch die Röhre tragen?
Ganz abgesehen von derartigen objektiven Gründen, die gegen eine solche Röhre sprechen, gibt es auch noch subjektive. Wer will schon mit dem Fahrrad in einem abgschlossenen Rohr unterwegs sein? Ohne die Möglichkeit, immer dann anzuhalten oder abzubiegen wenn man es gerade will? Ohne das Gefühl, unter freiem Himmel zu fahren?
Wäre die Anstrengung der tatsächliche Grund, warum viele nicht mit dem Rad fahren, so wäre es sicherlich günstiger, sowohl preislich als auch ökologisch, jedem Radfahrer, der potentiell eine Röhre benutzen würde, einen kleinen elektrischen Hilfsmotor zu spendieren. Und damit wären die Räder nicht nur auf der Strecke der Röhre muskelsparender unterwegs.
Also als Planungsstudent kann ich jedwede kreative Studien auf fast jedem Gebiet nur befürworten, da sich auf diese Weise durch utopische Ideen, kombiniert mit wissenschaftlicher Kreativität, Innovationen geschaffen werden können.
Vom Grundsatz gebe ich dir recht. Allerdings sehe ich einen Unterschied zwischen kreativ und weltfremd. Vieles muss man nicht bis ins letzte Detail durchplanen und durchrechnen um zu erkennen, dass es sinnfrei ist. Das Geld und die Zeit, die in solche weltfremden Studien fließen, wären besser bei den real vorhandenen Problemstellungen angelegt.
Was fehlt ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen "kreativen Studien" (das hier diskutierte Beispiel ist ja nur eines von vielen) und realen Problemlösungen real vorhandener Probleme. In Zeiten, in denen unsere Verkehrswege, insbesondere unsere Radwege, immer mehr verkommen und wo dort, wo neue Radwege entstehen diese immer radfahrerunfreundlicher gestaltet werden, fällt es mir schwer, Verständnis für derart weltfremde Studien aufzubringen.
Gruß, André
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#246421 - 05/04/06 11:00 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: webmantz]
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Mir fallen auf Anhieb verschiedene Gründe ein, warum ich die Idee mit den luftdurchpusteten Fahrradröhren für sinnlos wenn nicht gar schwachsinnig halte:
- sie sind einfach nur teuer. Nicht nur, dass sie gebaut werden müssen. Sie müssen auch instandgehalten und gereinigt werden. Oder wird man es wie bei bestehenden Radwegen machen, einmal bauen und für immer vergessen?
- sie haben einen mieserablen Wirkungsgrad. Selbst ohne ein Computermodell durchzurechnen sagen mir mein gesunder Menschenverstand und meine ansatzweise vorhandenen Physikkenntnisse, dass der überwiegende Teil der Energie, die für den Luftdurchsatz aufgewendet wird, am Ende der Röhre wirkunslos in die Luft geblasen wird (im wahrsten Sinn des Wortes).
- wie will man bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die extreme Aufheizung der Röhre verhindern? Alleine mit der durchgeblasenen Luft wird das nicht gelingen, denn diese heizt sich innerhalb der Röhre ebenso auf und wird zudem vom Radfahrer nicht als kühlend empfunden, da er mit dem Luftstrom fährt.
- wie will man mit der Rettung verunglückter Radfahrer umgehen? Die Röhre macht schließlich nur Sinn, wenn sie über mehrere Kilometer Abzweigunsfrei und ohne Öffnung verläuft. Nur so kann der Luftdurchsatz dem Radfahrer einen Vorteil bieten. Soll man nun verletzte ein paar Kilometer durch die Röhre tragen?
Ganz abgesehen von derartigen objektiven Gründen, die gegen eine solche Röhre sprechen, gibt es auch noch subjektive. Wer will schon mit dem Fahrrad in einem abgschlossenen Rohr unterwegs sein? Ohne die Möglichkeit, immer dann anzuhalten oder abzubiegen wenn man es gerade will? Ohne das Gefühl, unter freiem Himmel zu fahren? Lieber André, vielleicht gehst du mit der Studie etwas zu hart ins Gericht. Forscher müssen manchmal auch etwas verrückte Ideen haben. Deine Argumente sind sicher richtig, aber ich möchte dir forlgendes zu bedenken geben: 1. Das System ist sicherlich teuer; und daher wahrscheinlich nichts für die verarmten deutschen Städte. Aber Dubai, Singapur und Shanghai könnten da etwas anders denken. 2. Der Wirkungsgrad ließe sich verbessern, indem man vorhandene Luftbewegungen ausnutzt (wie bei manchen Entlüftungssystemen. 3. Goldbedampfung der Röhren, und ähnliche Maßnahmen, damit kann der größte Teil der Infrarotstrahlung reflektiert werden. 4. "Notausstiege " für die Bergung von Verletzten wären sehr einfach realisierbar, und es sollte generell auch eine Technik möglich sein, die ein dichtes Netz von Ein- und Ausfahrten ermöglicht. Die von dir aufgeführten subjektiven Gründe kann ich nicht so ganz nachvollziehen: In diesen Plexiglasröhren kommt kein Tunnelgefühl auf. Andererseits dürfte es für viele attraktiv sein, wetterunabhängig, immer mit Rückenwind, kreuzungsfrei und ohne Autoverkehr durch die Stadt zu radeln. Gruß Igel-Radler, der allerdings auch nicht so ganz an eine Realisierung glaubt, und auf keinen Fall in Europa (na ja, den Parisern würde ich so was schon zutrauen)
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#246585 - 05/05/06 07:01 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Flachfahrer]
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Hm. und seit wann ist ein fachbereich "sportgeräte- und materialien" für verkehrsplanung in form einer fahrrad-röhren-systems zuständig? ...tja das nenne ich mal intedisziplinär. sollen sie doch erstmal die grundlagen beackern und bei ihren sportgeräten bleiben (und z.B. die belastungen des materials am verkehrsplanerischen kavaliersdelikt "abgesenkter randstein" messen und das ganze interdisziplinär mit sportmedizinern - und einige andere "kleinigkeiten" mehr).
diese Studie gibt es bestimmt schon. und wenn du Probleme mit der baulichen Realität von Radwegen und Bordsteinkanten hast, dann wende dich gefälligst an die zuständige Behörde. ... anstatt 5m zu kurz zu denken und es armen Sportstudenten über zu helfen. Bei manche ideen, wie diesen blasröhren, stellt sich
(DIR) die frage, ob das nun visionär ist oder doch eher realitätsflucht. an letzterer forschen die kollegen vom fachbereich psychologie. MfG
wir können uns jetzt hier ewig "streiten" was wer für innovativ hält und wa für blödsinnig. Ich möchte dich und andere nur mal darauf hinweise, dass ich nicht gesagt habe dass ich dieses System gebaut haben will. Ich sagte lediglich, dass ich deratig visionäre Studien ("Gedankenspielereien") für sinnvoll halte. Dadurch werden neue Sichtweisen ... Inovationen geschaffen. Gruß,
Martin
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#246589 - 05/05/06 07:23 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: webmantz]
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Moin Martin, *lol* sich über die Fahrradrohrpost beschweren und dann eine Tunnelsystembahn vorschlagen. Wo siehst du einen Widerspruch? Natürlich bin ich dafür, etwas gegen den nachhaltig ansteigenden Gütertransport auf unseren Straßen zu unternehmen. Den Gütern dürfte es relativ egal sein, wo sie befördert werden, ob überland oder unterland. Deshalb befürworte ich das Konzept des CargoCap. naja du hast dich über den Aufwand und die Realitätsferne von dem Fahrradröhrensystem beschwert und schlägst im gegenzug vor ein komplexes unterirdisches System aufzubauen. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich die Fahrradröhren realisiert haben will oder das es billig wäre(!). Aber das von dir vorgeschlagene Tunnelsystem ist auch nicht gerade für ein Appel und ein ei zu bekommen. Brücken sind bei genügend Stützmöglichkeiten deutlich billiger und einfacher herzustellen als Tunnelsysteme. Aber das ist hier eigentlich garnicht das Thema. Ich wollte ja nur die Kreativität der Studenten loben. Ganz abgesehen von derartigen objektiven Gründen, die gegen eine solche Röhre sprechen, gibt es auch noch subjektive. Wer will schon mit dem Fahrrad in einem abgschlossenen Rohr unterwegs sein? Ohne die Möglichkeit, immer dann anzuhalten oder abzubiegen wenn man es gerade will? Ohne das Gefühl, unter freiem Himmel zu fahren?
wow da spricht der Stammtisch-philosuff oder der Küchenpsychologe oder der Schuhkartonwissenschaftler. Jedenfalls sieht es für mich so aus. Aber nimm es dir nicht zu Herzen. Ich bin einfach nur vorsichtig mit dem Aufstellen von Behauptungen in Themenbereichen in denen ich nicht geforst habe. falls du das jetzt als Beleidigung auffasst - so ist es nicht gemeint - eher als freundschaftlicher Hinweis zum wissenschaftlichen Diskussionen. Aber diesen Schuh können sich auch viele andere hier anziehen. Also als Planungsstudent kann ich jedwede kreative Studien auf fast jedem Gebiet nur befürworten, da sich auf diese Weise durch utopische Ideen, kombiniert mit wissenschaftlicher Kreativität, Innovationen geschaffen werden können.
Vom Grundsatz gebe ich dir recht. Allerdings sehe ich einen Unterschied zwischen kreativ und weltfremd. Vieles muss man nicht bis ins letzte Detail durchplanen und durchrechnen um zu erkennen, dass es sinnfrei ist. Das Geld und die Zeit, die in solche weltfremden Studien fließen, wären besser bei den real vorhandenen Problemstellungen angelegt.
... wenn die Welt nur so einfach wie eine Milchmädchen Rechnung wär *hach* ... naja dann wär es doch langweilig. ... ach ja und wie schon mal hier geantwortet: es ist müßig über Sinn oder Unsinn von Wissenschaft zu streiten.
Was fehlt ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen "kreativen Studien" (das hier diskutierte Beispiel ist ja nur eines von vielen) und realen Problemlösungen real vorhandener Probleme.
... ja und wer legt dieses Verhältnis fest? Du? oder soll ich das machen?
In Zeiten, in denen unsere Verkehrswege, insbesondere unsere Radwege, immer mehr verkommen und wo dort, wo neue Radwege entstehen diese immer radfahrerunfreundlicher gestaltet werden, fällt es mir schwer, Verständnis für derart weltfremde Studien aufzubringen.
... derartige Beschwerden bitte an das zuständige Tiefbauamt.
Ich sehe mal wieder. Das größte Problem von Wissenschaftlern besteht darin, dass sie von der breiten Masse nicht verstanden werden. Aber klar; es können ja nicht alle ihr Leben lang forschen nur damit es keine "Unwissenden" gibt. *lach*
Nagut ich wünsche noch einen schönen Tag! Gruß,
Martin
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#246611 - 05/05/06 09:38 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Bluerunner]
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und wenn du Probleme mit der baulichen Realität von Radwegen und Bordsteinkanten hast, dann wende dich gefälligst an die zuständige Behörde. ...
der war gut! wir können uns jetzt hier ewig "streiten" was wer für innovativ hält und wa für blödsinnig. Ich möchte dich und andere nur mal darauf hinweise, dass ich nicht gesagt habe dass ich dieses System gebaut haben will. Ich sagte lediglich, dass ich deratig visionäre Studien ("Gedankenspielereien") für sinnvoll halte. Dadurch werden neue Sichtweisen ... Inovationen geschaffen.
"Gedankenspielereien" sehe ich auch als sinnvoll und notwendig für das entstehen von innovationen an. aber eine gedankenspielerei an sich ist noch lange keine innovation. offensichtlich ist es im medienzeitalter üblich, halbgare gedankenspiele als große innovation verkaufen zu wollen, damit die hochschule mal in den medien genannt wird. es wäre ja schön, wenn wirklich innovationen entstünden - aber solche PR-gags, deren kern-idee ohne berücksichtigung der praktikabilität auch bei jeder party nach dem dritten getränk entstanden sein könnte - wer braucht das? MfG
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#246622 - 05/05/06 10:02 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Bluerunner]
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Moin Martin, wow da spricht der Stammtisch-philosuff oder der Küchenpsychologe oder der Schuhkartonwissenschaftler .... falls du das jetzt als Beleidigung auffasst - so ist es nicht gemeint - eher als freundschaftlicher Hinweis zum wissenschaftlichen Diskussionen.
Vielen Dank für die sehr anschauliche Darstellung dessen, was du unter Diskussionskultur verstehst. Da ich dir kulturell leider nicht folgen kann, werde ich mich der weiteren Diskussion enthalten. Gruß, André
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Edited by webmantz (05/05/06 10:02 AM) |
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#246623 - 05/05/06 10:02 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Flachfahrer]
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Also ich weiß nicht ist das nicht n anzeichen dafür das Deutschland faul ist?? Manche Innovationen braucht keiner und würde denn Kosten/Nutzen faktor definitiv überschreiten! Wichtiger wäre es Die Autos und LKW von der Strasse zu schaffen da diese für unsre Umwelt weitaus schlimmer ist als ein Co2 austossender Radler! Ich fahre Rad weil ich Spaß dran habe und nucht nur um mit künstlichen Rückenwind schnell von a nach b zu kommen! Oder wollt ihr wenn ihr euch eine Platte sucht (Zeltplatz, Schlafplatz etc) warten bis zum nächsten Fahradröhren-Verkehrsknotenpunkt?
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#246639 - 05/05/06 11:08 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Flachfahrer]
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und wenn du Probleme mit der baulichen Realität von Radwegen und Bordsteinkanten hast, dann wende dich gefälligst an die zuständige Behörde. ...
der war gut! naja wenn du mit dieser Möglichkeit nicht zufrieden bist, dann hast du ja in einem demokratischen Land wie Deutschland noch einige Möglichkeiten etwas selbst zu ändern. "Gedankenspielereien" sehe ich auch als sinnvoll und notwendig für das entstehen von innovationen an. aber eine gedankenspielerei an sich ist noch lange keine innovation.
...der Umkehrschluss birgt aber auch eine gewisse Logik: "keine Gedankenspielereien - keine Innovationen" Das ist nicht meine Meinung. aber weniger Gedankenspielereien zu machen würde in meinen Augen die Innovationsgenerierung negativ beeinflussen. offensichtlich ist es im medienzeitalter üblich, halbgare gedankenspiele als große innovation verkaufen zu wollen, damit die hochschule mal in den medien genannt wird.
An dieser Stelle stimme ich dir zu - es scheint üblich zu sein. und es hat auch einen faden beigeschmack. Jedoch ist das Zustandekommen dieser Situation recht komplex. 1. die Forschung kann sich nicht im "Elfenbeinturm" verkriechen. 2. die UNIs brauchen Aufmerksamkeit um ihre Daseinsberechtigung in der Öffentlichkeit zu proklamieren (das geht bei dem vorliegenden Beispiel mehr nach hinten als nach vorn los / wie man hier sieht) 3. die Medien haben einen unglaublichen "Informationsverbrauch" so das auch auf soetwas zurück gegriffen wird. 4. ich sag mal nur "Lobbies" es wäre ja schön, wenn wirklich innovationen entstünden - aber solche PR-gags, deren kern-idee ohne berücksichtigung der praktikabilität auch bei jeder party nach dem dritten getränk entstanden sein könnte - wer braucht das?
...tja nur diese Party-Ideen bleiben aufrecht niedrigem wissenschaftlichen Niveau. Dazu benötigt man Forschung. Ja und die Studierenden Lernen aun den unglaublichsten Projekten ganz gängige gebräuchliche aber auch innovative (Untersuchungs-)Methoden. Gruß, Martin
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#246648 - 05/05/06 11:27 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Igel-Radler]
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Ein derartiges Röhrensystem nur für Radfahrer wäre sicherlich übertrieben und nutzlos. Einzigste Ausnahme wäre wohl das ewige Eis (wegen der Kälte). Der Vortrieb durch das Belüftungssystem hätte ein viel zu gerinen Wirkungsgrad. Da muß ich Webmatz recht geben. Im Sog eines Aufwindkraftwerkes wäre es zum Radeln vermutlich viel zu warm/heiß oder man muß den Radler vor den Sonnenkollektoren herausschleußen. Bei einen Aufwindkraftwerk wäre es unter Umständen sinnvoll die Luft an der Küste anzusaugen (weniger Staub/Sand) und in der Wüste abzublasen oder wie man das so nennt. So kommt man zwar leicht in eine Richtung, aber wie nur wieder zurück? Baut man das Kraftwerk auf einen Hügel, würde man mit dem Luftsog hinaufgetrieben und könnte bergab im Freien radeln. Das Freisetzen von feuchtheißer Seeluft könnte vielleicht auch helfen die Wüste leicht zu bewässern. Dazu müßte man keine Flüsse umleiten und würde dabei noch Strom gewinnen. Zum Anpflanzen von Baumwolle oder Gemüse wäre dieses Verfahren sicherlich nicht effektiv genug, doch für bestimmte Kakteenarten oder ander Halbwüsten-Nutzpflanzen könnte es jedoch ausreichen. Oder man nimm etwas Luft weg und ersetze es durch Wasser! Der Grund warum Bewässerungen so wenig effektiv sind ist das Verdunsten und Versickern des Wassers auf dem Weg zum Endkunden (z.b. Felder). So hättest du eine effektivere Bewässerung und man könnte es auch als Transportmittel benutzen, vielleicht lassen sich ja auch Fische oder Algen damit züchten. Ob jemand bei 100% Luftfeuchtigkeit und entsprechend hohen Temperaturen darin paddeln will mag ich jedoch etwas bezweifeln. Zu mindest der obere Bereich müßte dann Lichtdicht gestaltet sein. Könnte vielleicht Sinn machen! Aber nicht / kaum in Deutschland! Es würde mich nicht wundern wenn so etwas mal in Israel oder USA gebaut werden würde. Tschüs Guido!
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#246654 - 05/05/06 11:49 AM
Re: Innovation: Blasen lassen, ....
[Re: Bluerunner]
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An dieser Stelle stimme ich dir zu
immerhin. dann gibt es einen "kleinsten gemeinsamen nenner". ...tja nur diese Party-Ideen bleiben aufrecht niedrigem wissenschaftlichen Niveau. Dazu benötigt man Forschung. Ja und die Studierenden Lernen aun den unglaublichsten Projekten ganz gängige gebräuchliche aber auch innovative (Untersuchungs-)Methoden.
forschung würde m.E. auch bedeuten: > kosten-/nutzen-analyse, ab wieviel nutzern tritt eine ökonomisch und ökologisch relevante entlastung der bestehenden verkehrssysteme auf? > standort-analyse, wo wird nicht nur die schwelle der anzahl der potentiellen nutzer überschritten (aus kosten-/nutzen-analyse), sondern sind auch anbindungen an verkehrsknotenpunkte realisierbar (es nutzt ja nix, wenn in einer großstadt genügend potentielle nutzer sind, es aber nicht genutzt wird, weil die anbindung schlecht ist) dann wäre ich voll damit einverstanden, wenn die innovative idee auch von allen seiten durchdacht und ihr potential realistisch präsentiert wird. dann ist zwar immer noch nicht geklärt, was daran besser sein soll, als wenn S- und U-bahnen höhere kapazitäten zur fahrradmitnahme bekämen - aber das kann dazu ja auch noch erforscht werden. tja ... dann ... würde die idee auch wesentlich solider daherkommen als party-ideen. aber so? MfG
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