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#1500941 - 06/04/22 06:09 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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für die Stabilität der Schraubverbindung spielt es keine Rolle, ob der Schraubenkopf versenkt ist oder außen aufliegt. Allerdings ist beim oberen Modell der gesamt Fuß größer dimensioniert. Ich erwarte zumindest an dieser Stelle da eine höhere Stabilität.
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#1500943 - 06/04/22 06:27 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: elflobert]
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Der obere ist in der Höhe verstellbar. Das dürfte die Stabilität eher verringern.
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------------------------ Grüsse Stephan | |
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#1500946 - 06/04/22 07:54 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: StephanBehrendt]
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Der obere ist in der Höhe verstellbar. Das dürfte die Stabilität eher verringern. Warum das denn ? Wenn die Schrauben vernünftig angezogen und gesichert sind sehe ich da keine Schwachstelle.
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#1500951 - 06/04/22 09:19 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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welche Befestigung haltet Ihr für stabiler oder macht es keinen Unterschied? Die sind beide nicht sehr stabil. Die untere Strebe des Gepäckträgers ist für meinen Geschmack viel zu weit ausgesetzt. Da wirken zu große Querkräfte auf die Schraube. Bild *klick* Wenn es unbedingt einer der beiden sein soll - dann nimm dem, bei dem dieses eingezeichnete Teil kürzer ist. Gruß Thoralf
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#1500964 - 06/04/22 02:17 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: Toxxi]
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...oder halt gleich was Gscheits : klare Linien ohne Nostalgiezitate und den Schnickschnack vieler Quer- Parallel- Über- und Diagonalstreben. Für die Schwerlastfraktion empfiehlt sich aber vielleicht die Ausführung mit seitenstabilerer Vierpunktbefestigung
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#1500969 - 06/04/22 04:51 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: schorsch-adel]
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Hallo, es gab mal Anfang der 90er einen Test in der Rad-Zeitschrift aktivRadfahren, in dem Gepäckträger getestet wurden. Mehrere haben den Test nicht bestanden, der Träger von Blackburn hatte bei ca. 40kg aufgegeben und - ich meine es war einer von Bruce Gordon klick - hat das Testgerät zerlegt...  Kurze Zeit später kam auch Tubus auf den Markt mit ihren Modellen.
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Schönen Gruß Markus Unterwegs zu sein, heißt für mich nicht auf der Flucht zu sein. Ich habe Zeit genug, oder nehme sie mir. Vielleicht weil ich noch kein Rentner bin? Bin auf Reisen nicht elektrifiziert unterwegs. Wieso? Weil ich es noch kann! | |
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#1500990 - 06/04/22 07:45 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: schorsch-adel]
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hier in der 2cm höheren "Gravel"-Version im unschlagbaren Angebot. Schlagen sich bei mir 1x als Edelstahl- und 1x als Schwarzstahlversion wacker an 2 Alltagsrädern. Werden immer wieder einseitig mit einer schwerst beladenen Ortlieb gequält 
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#1500993 - 06/04/22 08:09 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: schorsch-adel]
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...oder halt gleich was Gscheits : klare Linien ohne Nostalgiezitate und den Schnickschnack vieler Quer- Parallel- Über- und Diagonalstreben. Ich habe vor drei Wochen einen breiten Frontgepäckträger von BLB für ca. 140 € bestellt und verbaut. Mein eigentlicher Wunschkanditat von Soma (deutlich über 200 €) ist aktuell in Deutschland nirgendwo bestellbar. Zuvor hatte ich einen Aluträger aus Fernost (80 €) verbaut, davor das Specialized Pizza Rack (auch ca. 80 €). Fazit: Es ist erschreckend, welch miese Qualität (Passform, Konstruktion, Schweißnähte, Materialbeschaffenheit, Montagemöglichkeiten etc) von den genannten Anbietern dem Käufer zugemutet wird, sogar für relativ hohe Preise. Mit diversen Tubus-Trägern hatte ich in der Vergangenheit niemals solche Probleme, leider machen die nur keinen in der Form, die ich haben wollte. Bernd
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Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”) | |
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#1501010 - 06/05/22 07:00 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: BeBor]
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Hallo Bernd, schau mal nach den Frontträgern von Allygn. Wenn es ein besonders breiter sein soll, nach diesem! Das schmalere Modell habe ich für mein neues Radprojekt vorgesehen.
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Edited by rayno (06/05/22 07:04 AM) |
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#1501058 - 06/05/22 05:44 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: BeBor]
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racktime gehört ja zurselben Gruppe wie tubus. Habe zwei relativ günstige racktime Gepäckträger verbaut, die sind sehr sauber verarbeitet und im Bezug auf die Krafteinleitung gut konstruiert: racktime bei bike-components Pletscher Gepäckträger habe ich ebenfalls im Einsatz, aus der Standard Reihe: Athlete , sehr robust.
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Edited by veloc (06/05/22 05:53 PM) |
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#1501067 - 06/05/22 09:58 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: schorsch-adel]
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Erstmal: Das verlinkte Modell hat eine 3-Punkt-Befestigung anstatt einer 4-Punkt-Befestigung und dann vorn noch ein ziemlich Torsions-weiches Rechteck-Profil, das an Knickstellen dazu Kräfte um den Knick lenken muß. 4-Punkt-Befestigung ist ein Muß, nicht nur bloße Empfehlung. Weiterhin: Die größtes Schwachstelle vieler Gepäckträger ist die Seitenstabilität. Hinten sind an Stelle einer verschweißten Rohrstrebe (am besten als Bügel-Rahmen ausgeführt) nur 2 schwache Rechteck-Streben angeschweißt (Aus Design-Gründen ?). Jeder, der mal einen Einkauf mit 25 [kg] macht, weiß das der Gepäckträger querüber nicht schwingen sollte (Fahrstabilität, Dauerbruch !). Für Reisen werden häufig sogar 40 [kg] Auflast gefordert (benötigt). Was an dem verlinkten Modell "Gscheits" sein soll, erschließt sich mir nicht (Der Preis ?). Bei der Frage, ob man die Verschraubung mit flacher Kopf-Auflage oder Senkkopf-Auflage machen sollte, wird man wahrscheinlich Versuche durchführen müssen. Versuche oder theoretische Untersuchungen dazu sind mir nicht bekannt. Die geringeren Biegemomente bei der Senkkopf-Ausführung wären für mich ein Grund, diese zu bevorzugen.
MfG EmilEmil !
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#1501068 - 06/06/22 04:55 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: EmilEmil]
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Jeder, der mal einen Einkauf mit 25 [kg] macht, weiß das der Gepäckträger querüber nicht schwingen sollte (Fahrstabilität, Dauerbruch !). Für Reisen werden häufig sogar 40 [kg] Auflast gefordert (benötigt). Was an dem verlinkten Modell "Gscheits" sein soll, erschließt sich mir nicht (Der Preis ?). Der verlinkte Träger hat überhaupt nicht den Anspruch, die von Dir genannten Lasten aufzunehmen und ist auch kein typischer Reiseradgepäckträger oder Wocheneinkaufsgepäckträger. Der Hersteller bzw. Anbieter beziffert die maximale Beladung auf 18 kg, und das sehr deutlich, nicht erst im Kleingedruckten auf dem Beipackzettel. Die bemängelte 3-Punkt-Befestigung ist der Befestigungsmöglichkeit (Bohrung in der Querstrebe zwischen den Sattelstreben) an Rädern geschuldet, die ebenfalls nicht als Schwerlastvehikel konzipiert sind. Bernd
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Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”) |
Edited by BeBor (06/06/22 04:59 AM) |
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#1501081 - 06/06/22 09:43 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: EmilEmil]
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4-Punkt-Befestigung ist ein Muß, nicht nur bloße Empfehlung. Danke!  Das sehe ich beim Reiserad genauso. Es ist mir völlig unverständlich, warum hier der Tubus Fly verlinkt wird. Wenn schon eine Alternative zu den Topeaks - dann Tubus Cargo, Vega oder Logo. Aber nicht der Fly. Okay, wir wissen nicht, was der ursprüngliche Frager eigentlich vorhat. Fragt sich, ob der überhaupt noch hier mitliest...  Gruß Thoralf
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#1501085 - 06/06/22 10:09 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: EmilEmil]
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Wir sind uns einig, dass es bessere Träger für Schwerlasttransporte gibt. Trotzdem sind mir ein paar deiner Kritikpunkte als technischer Laie nicht so ganz klar. ... vorn noch ein ziemlich Torsions-weiches Rechteck-Profil Wo genau? das an Knickstellen dazu Kräfte um den Knick lenken muß. Du meinst hinten am Träger? Wie hättest du das denn gemacht? Verschraubt? Davon bin kein großer Fan. Verschweißt? Weiterhin: Die größtes Schwachstelle vieler Gepäckträger ist die Seitenstabilität. Hinten sind an Stelle einer verschweißten Rohrstrebe (am besten als Bügel-Rahmen ausgeführt) nur 2 schwache Rechteck-Streben angeschweißt (Aus Design-Gründen ?). Ich sehe da ein Rohr in der gleichen Dimension und vermutlich auch Materialqualität wie der Rest des Trägers. Hinten ist eine Platte mit Löchern. Diese dient m.M.n.vor allem der Befestigung des Rücklichts. Warum würdest du die hintere Verstrebung als Rahmen ausführen und nicht einfach eine direkt Verstrebung wie oben auch? (Diese Verstrebung gibt es an manchen Sonderserien von Tubus und dient wohl m.M.n. eher dem Schutz des Rücklichts.) Und wie würdest du die Seitenstabilität an diesem Träger erhöhen? Das soll jetzt keine Kritik an deiner Aussage sein, sondern ich möchte als Laie deine Ausführung verstehen können.
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#1501091 - 06/06/22 12:00 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: EmilEmil]
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4-Punkt-Befestigung ist ein Muß, nicht nur bloße Empfehlung. das ist ja richtig, wenn man bewundernswerterweise mit Zelt, Schlaf- und Kochutensilien unterwegs ist - aber es gibt viele Menschen, die im Alltag mit weniger Gebäck umherfahren und sich schon mal über was Leichtgewichtiges (330 g für immerhin 18 Kilo Tragkraft) freuen können. Die 4-Punkt-Befestigung hab ich hier übrigens erst kürzlich als Nonplusultra verteidigt. Mir gings mit dem Fly ja in erster Linie darum, wie schnörkellos man im Gegensatz zur in der Eingangsfrage verlinkten Trägern solche Qualität zu erschwinglichen Kosten bauen kann; übrigens könnte man auch noch drüber diskutieren, wie stabilitätsfördernd die extrem schmale Bauweise des Fly ist, dessen Profil sich von hinten gesehen eher in Richtung Dreieck (statt des üblichen "Vierecks") bewegt und nach oben im Rundbogen - nicht in 90-Grad-Ecken ausläuft. Der Fly mit 4 Punkt-Befestigung heißt übrigens Vega
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#1501092 - 06/06/22 12:11 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: Toxxi]
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Okay, wir wissen nicht, was der ursprüngliche Frager eigentlich vorhat. Fragt sich, ob der überhaupt noch hier mitliest... Wenn es hier dem kollektiven Erkenntnisgewinn dient, ist das doch eigentlich egal... Bernd
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Mit Fahrrädern? So mit selber treten? Wo ist denn da der Sinn? (Heinz Erhardt im Film “Immer diese Radler”) | |
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#1501094 - 06/06/22 12:45 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: schorsch-adel]
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... aber es gibt viele Menschen, die im Alltag mit weniger Gebäck umherfahren und sich schon mal über was Leichtgewichtiges (330 g für immerhin 18 Kilo Tragkraft) freuen können. Ehrlich gesagt - die Spitzenlasten erreiche ich eher im Alltag als auf Radreise. Nämlich beim Einkaufen von Vorräten.  Nur am Rande - Ich habe jetzt alle Räder (Stadtrad, Randonneur, Reisepanzer) mit dem gleichen Tubus Logo ausgestattet. Vorteil - ich muss nichts an der Tasche umstellen, wenn ich ein anderes Rad benutze. Umd am Randonneur weiß ich die tiefere Aufhängung des Logo gegenüber dem Vega mittlerweile zu schätzen. 
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#1501114 - 06/06/22 06:40 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: Toxxi]
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Ja, wahrscheinlich wäre der Tubus Logo (Classic oder Evo) die erste Wahl, aber dieser ist gerade schwer zu bekommen und doppelt so teuer. Spleen: Und dann wäre ich versucht, den vorhandenen Lowrider – Hebie Expedition (kennt den noch jemand?) – aus optischen Gründen gegen einen Tubus Tara (Big Apple) auszutauschen.
Ist der Tubus Logo dem dem Topeak Super Tourist DX Eurer Meinung nach weit überlegen?
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#1501115 - 06/06/22 07:04 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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Ja, wahrscheinlich wäre der Tubus Logo (Classic oder Evo) die erste Wahl, aber dieser ist gerade schwer zu bekommen und doppelt so teuer. ... Ist der Tubus Logo dem dem Topeak Super Tourist DX Eurer Meinung nach weit überlegen? Naja, hinten ist es eh unkritischer ... wenn Du denn sparen willst, dann da. Als LR würde ich nur einen Tubus nehmen (am Besten einen Tara)
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Liebe Grüsse - Panta Rhei "Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet | |
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#1501119 - 06/06/22 07:56 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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Topeak ist halt Alu. Mir ist ein Topeak an der unteren Befestigung mal schlicht weggebrochen, hab ich zum Glück am Abfahrtstag vor dem Jahresurlaub gemerkt und kurzfristig Ersatz bekommen. Wenn es irgendwie um Langlebigkeit geht, würde ich kein Alu für den Gepäckträger nehmen. Stahlträger hab ich bisher noch nie verschlissen. Und den Fly halte ich echt für sehr gut. Alltagsrad mit Aktentasche, Tagesausflüge und flotte Touren, dafür wäre der stets meine erste Wahl. Für Reiseradexpeditionen oder Wocheneinkäufe würde ich was anderes nehmen, aber dann ganz sicher auch nicht den Topeak.
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#1501124 - 06/06/22 09:54 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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Ich denke ja. So mache ich auch. Aber ich habe keine Scheibenbremse. Es kann natürlich sein, dass du (je nachdem, wie die Scheibenbremse sitzt) viele Unterlegscheiben brauchst. Scheibenbremse und Gepäckträger ist immer Fummelei. Sitzt die Scheibenbremse an der Kettenstrebe oder an der Sattelstrebe? Im ersten Falle ist es Wurst, nur im zweiten Fall kann es eng werden. Alternativ gibt es auch noch die Fußverlängerung, vielleicht kann man damit drumrumbauen. Gruß Thoralf
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#1501184 - 06/07/22 04:17 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: TheJohnny]
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Ist es bei deinem Rad denn wirklich so kritisch mit der Kollision von Scheibenbremse und Gepäckträger? Dedizierte "Disk-Gepäckträger" braucht es nicht unbedingt, bei Tubus kenne ich spontan nur ein Modell, was direkt für Scheibenbremssituationen konstruiert war. Die verlinkten Spacer sind sehr gut. Von Tubus gibt es auch so kleine Stahl-Hülschen-Spacer, von denne würde ich eher abraten, insbesondere wenn diese gestapelt werden müssen. Sah bei mir dann nach ner Weile wie folgt aus und die Schraube darin war verbogen:  Wichtig für den richtigen Kraftschluss ist, dass die Spacer (oder was auch immer den Rahmen berührt) plan am Rahmen anliegen. Gegebenenfalls zur Feile greifen und den Spacer und/oder Lack/Rahmen passend in Form bringen. Die Fußverlängerungsidee von Tubus kann man übrigens auch individualisieren. Ich hab mir da aus 5mm-Alu-Profil auch schon passende Teile zurechtgefeilt.
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#1501234 - 06/08/22 07:53 AM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: BeBor]
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Ich will nicht rumstreiten: Die Mehrzahl der Gepäckträger hat 25 [kg] Auflast. Ein echter Reisegepäckträger 40 [kg]. Irgendwelche Design-Flatulenzen-Gepäckträger weichen davon ab. Wer die kauft, ist IMHO selber schuld. Zu keiner Zeit war und ist es einfacher als in der Gegenwart, im Hinblick auf eine Entscheidung Kenntnisse zu erwerben. Die Mühen des Findens und Verstehens (Das Filtern von Falsch-Informationen ist dabei das Schwierigste !) bleiben aber Niemandem erspart. Der größte Teil der Zeitgenossen will diese Mühen nicht: Er findet deswegen aus seinem Bauchgefühl eine emotionale Abkürzung ! Ein gutes (beherrschbares !) Fahrverhalten ist für die Mehrzahl der Radler ein absolutes Muß. Nebenbei: Auch 18 [kg] auf einem labbrigen Gepäckträger beeinflussen das Fahrverhalten sehr negativ. Ich würde mir wünschen, daß es darüber mal theoretische Überlegungen und zur Korrelation praktische Versuche gibt. Es ist aber so, daß in der Schulter-Klopfer (Schwätzer)-Gesellschaft Bundesrepublik das Prinzip "Mehr Schein als Sein" längst dominiert. Keiner weis Etwas, aber Alle reden mit. In extremen Fällen werden Gepäckträger mit dem Rahmen verschweißt. Da kann man noch nicht mal irgendwelche Flatulenzen entsorgen und durch etwas Sinnvolles ersetzen. Das Wort "Gescheits" halte ich in dem Zusammenhang für unpassend. Nur meine Meinung.
EmilEmil
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#1501297 - 06/08/22 11:11 PM
Re: Stabilitätsfrage zu Gepäckträgern
[Re: EmilEmil]
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Ich ich kenne jemand die ihr Radel mit dem Racktime Heckträger (vorne ist nicht sehr viel weniger gehamster) dermaßen belädt das vorher die Felge in die Knie gegangen ist. Ausser der ALNO Einbauküche ist da aber auch alles dabei.
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Gruss Markus Forza Victoria !
When nothing goes right -> go left! | |
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