Du weist doch, dass es kein schlechtes Wetter gibt


Nachdem ich mit dem Bundeswehr-Boot doch nicht so zufrieden war, habe ich mir auch das Explorer bestellt. Heute war dann Stapellauf auf der Havel, und ich bin erstaunt wie gut sich die Fuhre fährt. Zwar langsam, aber absolut gutmütig - egal ob vor dem, quer zum oder gegen den Wind (und für Berliner Verhältnisse ist es heute schon fast stürmisch auf dem Wasser).
Hat richtig Spass gemacht!

Nur so ein paar wasserdichte Handschuhe wären nicht schlecht gewesen...
Die gesamte Ausrüstung wiegt jetzt Küchenwaagengewogene 3,88kg. Da ist ein Sitz mit dabei (den man natürlich auch beim Camping nutzen kann) und auch das Befestigungsmaterial fürs Rad ist mitgewogen.
Da das Schlauchboot relativ breit ist braucht man schon ein recht langes Paddel. Meins läßt sich in der Länge verstellen und ich bin mit ~2,3m gut klar gekommen (wobei ich selbst eine Spannweite von ~1,84m habe). Ein paar Tropfringe werde ich mir noch für das Paddel besorgen - oder selbst aus einem Schwamm zuschneiden. Den Sitz sollte man an den vorgesehenen Stellen mit dem Boot verbinden, da er im nassen Boot wie auf Seife nach vorne rutscht, wenn er lose liegt. Ansonsten fährt sich das Boot mit Fahrrad beladen weitaus besser als ohne. Ohne dem Gewicht vorne tänzelt die Spitze bei jedem Paddelschlag hin und her.
Die ersten Erfahrungen...
Gruß
Horst