In Antwort auf: Bahnhofsradler
Und ich immer noch die mechanischen Mittel. Bei mir haben sich Pfeifenreiniger für die Feinarbeit zwischen den Gliedern bewährt. Ich hab mal auf ner Resterampe 1000 Stück für'n Heiermann erstanden. 10 -15 Stück reichen für eine arg versiffte Kette. Vorher natürlich die Kette durch den Öllappen ziehen, bis das gröbste runter ist. Und wenn man's richtig glänzend haben will, poliert man die Kette an den Außenseiten noch mit einer mittelharten oder auch mittelweichen Schußputzbürste. Zuerst in Quer- (also die Bürste rauf und runter führen) und dann in Längsrichtung. Dabei ist drauf zu achten, das Schlußstrich angenehm weich und in Richtung Ritzel (Uhrzeigersinn) ausfällt. ;-.

Und jetzt geh ich schnell ans Radl und putze. Muß gleich zur Critical mass in HH


Das wäre mir persönlich zu viel Arbeit. Und Zeit ist ja auch kostbar. Es sei denn es macht jemandem viel Spaß.
Meine Erfahrung ist, dass je weniger man ölt, desto weniger Arbeit hat man mit der Kette. Natürlich sollte man nachölen, wenn sie langsam laut wird. Und alle X-Mal nachölen kann man dann auch mal nen Lappen an die Kette halten.
Putze ich die Kette blitzeblank, dauert es nicht lange und sie sieht wieder aus wie vorher. Vielleicht hält sie nicht so lange wie eine ständig blitzende Kette, aber das wäre es mir in dem Fall wert.

Grüße
Florian