Bevor ich mich über Garmin Vista Hcx und eTrex 30 zum GPSMap 62s vorgearbeitet habe, bei denen die Ablesbarkeit eigentlich nie ein Problem war, hatte ich einen PocketPC am Fahrrad. Gestört hatte mich neben der kurzen Batterielaufzeit insbesondere die schlechte Ablesbarkeit bei Sonnenlicht und fast noch mehr bei diffusem hellen Tageslicht. Trotz Hintergrundbeleuchtung musste ich immer wieder mit der Hand abschatten oder sogar kurz absteigen. Ich hatte dann versucht, mit einem Pappdeckel einen Blendschutz zu konstruieren, aber das sah zum einen besch...eiden aus und zum anderen war insbesondere bei dem genannten intensiven diffusen Licht der Erfolg nicht wie erwartet. Eine Entspiegelungsfolie half ein wenig, aber wirklich gut war das Ergebnis nicht. Als ich auf einer Messe zum ersten Mal ein Garmin Vista Hcx in die Hände bekam und kurz im Sonnenlicht testen konnte, war für mich klar, dass ich mich mit der schlechten Ablesbarkeit nicht weiter herumärgern wollte. Auf meinen Garmins hatte bzw. habe ich ebenfalls eine Antireflex-Folie aufgebracht. Die verbessert die sowieso gute Ablesbarkeit nochmals, dient aber bei mir mehr zum Schutz des Displays, wenn ich mich z. B. beim Geocaching durchs Gelände arbeite.
Ich denke, dass nur wenige Navigationsgeräte auf dem Markt sind, bei denen die Ablesbarkeit auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen wirklich gut ist. Die genannten Garmin-Geräte gehören dazu und als Touchscreen-Vertreter auch die neuen Oregon 6xx, die aber andere Probleme mit sich bringen.
Das wirklich ideale Fahrradnavigationsgerät habe ich noch nicht gefunden. Das GPSMap 62s tut was es soll, aber wenn ich eine Wunschliste aufstellen würde, wären da noch eine Reihe von Punkten, auf die ich im Augenblick verzichten muss. Zumindest muss ich mir um einen Blendschutz keine Gedanken mehr machen.