Hallo,

Auch bei den Fahrrädern hat nun alles mal seine Vor-und Nachteile, und wiederum hat jeder eine andere Einstellung dazu, inwiefern das Fahrrad für seine persönliche Zwecke gerüstet sein soll. Die einen stehen auf Hightech, andere begnügen sich mit einer Kaufhausgurke. Klar, heute sind wir 2004 und nicht 18-und-irgendwas, da hat sich in der Fahrradindustrie manches getan, was sehr nützlich ist.
Früher wurde alles robuster gebaut mit dem Zweck, es soll lange halten. In der heutigen Konsumgesellschaft wird - neben hochwertigen Teilen - halt auch viel Billigschrott hergestellt. Dazu braucht man sich nur die Baumarkt/Supermarkt-Fahrräder anzusehen.
Früher hat man Weltreisen mit ganz einfachen Rädern und auch spartanischer Ausrüstung gemacht - man kannte es ja nicht besser und man gab sich mit dem zufrieden, was man hatte.
Ich gehöre zu denen, die nicht viel Schnick-Schnack am Fahrrad haben wollen, lege aber Wert auf hochwertige Bremsen und gute Gangschaltung. Deshalb habe ich ja auch die Maguras und eine auf meine Bedürfnisse zugeschnittene 21-Gangschaltung.
Mit einem 25kg-Stahlelefant und 3-Gang-Nabenschaltung eine grosse Tour zu machen, ich glaub nicht, ob das für mich machbar sei, alleine schon aus gesundheitlichen Gründen, ich würde mich körperlich zu sehr vorausgaben, es sei denn, ich hätte unendlich viel Zeit und würde nur 50 km/Tag machen bzw. jeden Berg schieben. Aber reizen würde es mich schon, mit einem uralten Rad eine kleine Tour zu machen. Pläne, mit meinem Halbrenner von 1897 eine Deutschlandtour zu machen, gehen mir bereits durch den Kopf. Ferner habe ich noch ein "Kurfürst" von 1910 und ein "Phönix" von 1937, welches einen riesigen vorderen Gepäckträger hat. Ich habe also mehrere Stahlesel zur Auswahl grins

Gruss Alex

Kilometerstand 42.218 km