Servus
ich habe die Bremsen seinerzeit nicht gewechselt, da sie streckenweise nach dem Entlüften beim Händler wieder gebremst haben.
Inzwischen mußte ich deswegen aber schon dreimal wegen Bremsausfall zum Händler.
System ist dicht aber erst nach dem Entlüften war wieder ein deutlicher Bremspunkt spürbar.
Nachdem nun meine Frau kürzlich bei beiden Bremsen die Griffe durchziehen konnte, ohne nennenswerte Bremswirkung, versuche ich jetzt die Bremsen bei beiden Streetflyern zu reklamieren und tauschen zu lassenn. Scheint ein Kostruktionsfehler zu sein. Die Griffe haben praktisch keinen richtigen Ausgleichsbehälter.
Gibt es jemanden, der noch nie Ärger mit seinen Scheibenbremsen hatte?
Ich bin nebenbei dabei mir als "Speedster" ein Thyra von Norwid bauen zu lassen.
Wird eher benützt, wie ein Rennrad, daher wird das Rad z.B. keine Federgabel bekommen.
Auf Anfrage, ob für diesen Einsatz eine Scheibenbremse notwendig ist, kam vom (meiner Ansicht nach sehr erfahrenen)Ladenbesitzer das Statement: "... ich werde das mal mit Felgenbremsen anbieten und dann eine Option Scheibenbremsen danebenstellen – die sind doch robuster, allerdings auch zickiger..."
Hat mir in jeden Fall so viel zu denken gegeben, daß meine Neigung zu Scheibenbremsen eher wieder gebremst wurde.
"Zickiger"! Wahrscheinlich trifft es das recht gut. Ich denke, daß ich bei dem angedachten Rad (Thyra) mit einer guten V-Brake besser aufgehoben bin.
Genutzt wird das eher zur Feierabendtrainingsrunde oder für "Genußpassfahrten" im Urlaub.
Dabei hatte ich bislang auch schon bei meinen alten MTBs nach jedem "Einsatz" Felgen und Bremsbeläge gereinigt. Gefahren wird das Teil zu 90% auf Asphalt und wenn möglich nur bei schönem Wetter. Mein Gewicht von ca. 68kg stellt auch keine so großen Anforderungen an eine Bremsanlage.
Was denkt ihr? Würdet ihr das Rad trotzdem mit Scheibenbremse bauen lassen?
Grüße
jomo