Vor ein paar Jahren war zwischen Sereflikochisar und Aksaray teilweise Baustelle. Müsste mittlerweile durchgehend vierspurig ausgebaut sein, so dass man dort recht entspannt fahren kann, wie im nördlichen Teil auch damals schon. Der Tuz Gölü selbst ist schon beeindruckend, die D750 aber recht langweilig. Die Nebenstrecken sind in der Gegend auch nicht sonderlich aufregend (von gelegentlichen Hundebegegnungen mal abgesehen, dazu gibt es ja eine eigene Diskussion), so dass ich mich insgesamt eher weiter südlich halten (oder gleich in Küstennähe bleiben) würde.
Die Türken bauen seit einigen Jahren die meisten Hauptstrecken vierspurig aus, mit den oben genannten Vor- und Nachteilen. Generell vermeiden würde ich sie (außerhalb der Ballungsräume) deshalb nicht; sie sind sehr nützlich, um uninteressantere Gegenden schnell und relativ entspannt zu durchfahren.
Wenn Euch die Kälte nichts ausmacht, dann wäre meine Empfehlung die Strecke am Hasan Dag vorbei (Helvadere) und über Ihlara - Güzelyurt nach Derinkuyu und dann weiter nach Nevsehir und Ürgüp. Von da kommt man über einen kleinen Pass nach Osten zum kleinen Salzsee Cöl Gölü direkt am Fuße des knapp 400 m hohen Vulkans Erciyes. Sehr beeindruckende Gegend, wie man sie eher auf dem Altiplano in Südamerika erwarten würde.
Interessant wäre von da die Strecke über Yahyali und den südlichen Taurus hinunter nach Adana. Aber ob das im März geht? Verkehr wäre jedenfalls minimal bis nicht vorhanden...
Grundsätzlich wäre ich in der Jahreszeit nicht so gerne in Zentralanatolien unterwegs, zu kalt. Schön ruhig ist es dort auch im Oktober, und da hat es oft noch 25 Grad. Selbst im August ist man außerhalb von Kappadokien meist weit und breit der einzige Tourist (das mag aber auch an den Temperaturen liegen

).
Grüße
zaher