Es muß wohl an Herrn Murphy liegen, daß die Seile immer an den Enden reißen
Das mag wohl sein. Glücklicherweise fehlen mir da eigene Erfahrungen, mir ist noch kein Zug grissen. Natürlich ist man mit Ersatzzügen immer auf der sicheren Seite.
Sollte es einen mal auf einer kurzen Ausfahrt erwischen, gibt es aber auch noch Notlösungen.
Wenn der Schaltzug am Hebel reisst, kann man z.B. die Kette von Hand auf das Ritzel des gewünschten Ganges legen, das Schaltwerk in die entsprechende Position drücken und dann ( wenn dies bauartbedingt möglich ist ) den Schaltzug straffen und an einer Schraube des Flaschenhalters fixieren.
Dann hat man zwar nur noch einen Gang zur Verfügung, aber wenn man nicht gerade in den Bergen unterwegs ist, sollte es ausreichen, um noch ganz gut nachhause zu fahren.
Passiert die Sache beim Umwerfer, ist es bei konventioneller Rahmenbauweise und Umwerfern, die durch ihre Feder zum Rahmen hingezogen werden oft möglich, ein am Wegesrand liegendes Stück Holz unter den Umwerfer zu klemmen, so dass man im günstigsten Fall noch das mittlere Kettenrad fahren kann.
Gruss Wolfgang