Hallo,
Ich habe auch gerade die nicht sehr erbaulichen Beträge in einem anderen Griechenland-Reise-Forum (u.a.
http://www.in-greece.de) gelesen.
Ich vermute mal vorsichtig, dass es in Griechenland möglicherweise bei einigen, insbesondere älteren Menschen, Antipathien gegenüber Deutschen gibt, die jetzt in der Krise wieder hervorbrechen. Aber ich mag und möchte nicht glauben, dass das auf die Mehrheit der Menschen dort zutrifft. Mit Sicherheit kann ich das natürlich nicht sagen, sonst würde ich hier nicht mitdiskutieren.
Wir haben in den siebziger und achtziger Jahr sehr häufig in Griechenland Urlaub gemacht: wir sind getrampt, gewandert, mit Klapperbussen über die Inseln gefahren, haben am Strand geschlafen und in kleinen Pensionen gewohnt. Unsere Reisen in GR gehören zu den schönsten. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen habe ich immer noch in positiver Erinnerung. Klar, die Zeiten waren anders, wir waren anders.
Hat uns die Europäische Währungsunion und das Monster EU mit seinem Normierungswahn in diese Katastrophe geführt? Haben wir alle diese Gefahr unterschätzt: von der Einheitsgurke zur Einheitswährung mit allen seinen Konsequenzen! Das wäre ein Drama, die Europa nicht nur in ein wirtschaftliches sondern
politisches Chaos stürzen wird. "Schönes" Radreisen in manchen EU-Mitgliedsländern wird dann der Vergangenheit angehören. Aber sicherlich wird das dann nur eine klitzekleine Nebensächlichkeit sein.