Wir hatten bei unserer Panamericana-Tour unsere Fahrrad-Pässe dabei, die wir einst beim Kauf der Räder erhalten hatten. Man kann ja noch einen schönen "offiziellen" Stempel draufmachen (lassen), damit es nach was aussieht

Einmal haben wir diese tatsächlich am Zoll vorgelegt, als wir nach einem Besitznachweis gefragt wurden. Das war in Panama; damals (2004/05) haben wir sogar noch einheimische Räder gesehen, die ganz offizielle Nummernschilder hatten. Das waren aber nur noch die wenigsten; die Kennzeichenpflicht war ein paar Jahre vorher abgeschafft worden.
In Peru haben wir dann einen Südafrikaner getroffen, in dessen Pass bei der Einreise nach Guatemala tatsächlich das Rad mit Marke und Rahmennummer eingetragen und beim Verlassen wieder ausgetragen worden war. Das schien uns aber sehr von der Tagesform des kontrollierenden Grenzers abhängig zu sein. Die Grenzformalitäten in Mittelamerika sind seit 2007 stark vereinfacht; s. Update zum LABB (S. 464ff) auf
www.bikeamerica.de. Zur Mitnahme eines Rad-Besitznachweises würde ich trotzdem auch weiterhin raten.
Bei den LABB-Updates findest du auch noch eine ganze Menge weiterer Infos und Ergänzungen, vor allem zum Straßenzustand.
Suerte, Gruß Thomas