Zitat:
Hallo anonym,
von mechanischen Scheibenbremsen war doch gar keine Rede. Magura verwendet Mineralöl. Wenn Felgenflankenschleifmaschinen so untadelig sind, wieso verwendet sie niemand im sonstigen Fahrzeugbau?


weil bei den auftretenden Lasten und Raddrehzahlen Felgenbremsen ungeeignet sind.
Es ist die geringere Belastung, die beim Fahrrad den Einsatz von Felgenbremsen ermöglicht, dadurch können Achse, Nabe und Speichen entsprechend leicht dimensioniert werden.
Große Vorsicht ist bei leichten Felgen, die meist aus dem Rennsport stammen, bei Dauerbelastung geboten.

Zitat:
Und Speichen reißen auch nur bei einem total ver-spannten Laufrad, dann aber eher hinten durch die Zugkraft. Ach so, über platzende Reifen bei langen Talfahrten wurde hier im Forum auch schon länger diskutiert. Bei Scheibenbremsen ist das eher selten.


Das hängt zu 80% vom Nutzer ab.

Zitat:
vielleicht erfindet ja noch jemand die Fahrradnutzbremse mit Energiespeicher?


Energierückgewinnung (Rekuperation) wurde bereits Anfang der 1920er Jahre u.a. von Siemens bei Straßenfahrzeugen in Australien eingesetzt. Erforderlich ist dazu ein sehr hoher Bauaufwand, der sinnvoll nur bei größeren Fahrzeugen durchzuführen ist.
Das ist mit bisherigen Materialien und bekannter Technologie an Fahrrädern nicht in wirtschaftlich und gewichtsmässig vertretbarem Rahmen möglich. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß jemand einen schnelldrehenden Gyrospeicher in der Nähe seines Körpers haben möchte, zu beachten ist dabei auch, daß das System auf (mit Muskelkraft!)Betriebsdrehzahl beschleunigt werden muß.
Selbst der in einem separaten thread besprochene "Fahrradretarder" wird kaum unter 700gr. wiegen, erwartungsgemäß zeigten 2 Prototypen eine enorme Hitzeentwicklung. Über Kosten einer etwaigen Serienproduktion sollte eines klar sein: es wird sehr teuer.

Zitat:
Die baue ich dann ein. Grüße ins bremstechnische Neandertal,
Falk


falsch, Büttenwarder und Bremsentechnik erst seit 1986.
HS