Da aber immer noch die Alpen in meinem Kopf stecken, suche ich im Moment noch eine Route für drei Wochen im Juni, Juli. Meine ursprüngliche Idee einmal von Ost nach West halte ich angesichts der Berge für wenig realistisch.
So fixe Punkte die ich mir vorstelle sind,Timmelsjoch,Gardasee um wenigstens einmal italienische Luft geschnuppert zu haben,einen Tag wandern auf einen Gipfel,Ziel eventuell Bodensee oder Basel , wegen der einfachen Rückreise mit der Bahn.Übernachtung vorwiegend im Zelt.
Bin mal gespannt auf eure Ideen. Gerne auch für Bücher die Lust auf Alpen machen.
Wenn der Falk schon nach mir ruft, hier zunächst mal meine großen Alpenbögen, die ich jeweils in 5-Wochen-Touren gefahren bin:
Großer Alpensüdbogen (von den Seealpen bis nach Slowenien bzw. Salzburg - dort also die eher mittleren Teil interessant)
Große Alpentour der 2000er (Bodensee - Dolomiten - Zentralalpen - Seealpen - Genfer See, u.a. mit Timmelsjoch - dort überwiegend die ersten Teile interessant)
Eher zu weit westlich für dich, aber vielleicht der Einstiegsteil Schweiz interessant - mehr aber noch der Schlussteil vom Aosta-Tal via Tessin zum Bodensee:
Westalpen 2009 Die Ostalpen zwischen Salzburg Wien und Maribor lasse ich mal weg, das scheint nicht dein Zielgebiet zu sein. Interessant ist für dich noch der Anfang meiner Italienreise, der vom Bodensee zum Gardasee führte:
Italien-Reise 2006 Generell empfehle ich dir, dich einfach mit Karten aus dem italienischsprachigem Alpenraum zu beschäftigen. Letztlich sind Kombinationsmöglichkeiten unendlich. Man muss auch nicht nur große Pässe fahren. Im Rahmen einer Tour 2002 (leider kein Bericht vorhanden) bin ich mal eine Reihe der oberitalienischen Seen abgefahren: Gardasee, Ledrosee, Idrosee, Iseosee, Comer See, Luganer See, Lago Maggiore. Eher kleinere Pässe, die die Seen verbinden, zur Not kann man auch in die Ebene nach Süden ausweichen. Das kannst du noch mit dem Ortasee (Schlussteil meiner Westalpentour) erweitern. Zusammen mit Bodenseestart Bieler Höhe, Timmelsjoch, Stilfserjoch, Gaviapass gemäß miern Italientour zum Gardasee und dann die Seenroute dranhängen, bekommst du eine sehr schöne, überwiegend durch italienischsprachiges Gebiet führende Tour, ohne dass du nicht notfalls auch mit Deutsch weiterkommen würdest. Noch ein paar Schlenker durch die meist vernachlässigten Bergamasker Alpen können das Höhenprofil noch steigern.
Die Rückehr wäre dann auch zum Bodensee sinnvoll. Hat man noch was Zeit übrig, kann man einfach ein paar kleinere Hügel im Appenzellerland abfahren - sehr schönes Gebiet (ggf. dazu weitere Links oder Anemerkungen). Die Bahnreise ab/bis Lindau oder Konstanz ist recht gut geeignet, um IC-Strecken in Ulm bzw. Offenburg zu erreichen. Wenn du nach Basel fährst, musst du den Alpenraum verlassen, das ist Mittelland bzw. Jura. Um ein geschlossenes Thema zu haben, würde ich das weniger anstreben. Solltest du aber dich ggf. für den Vierwaldstätter See mit Luzern interessieren, empfiehlt sich wiederum Basel bzw. Hochrhein als Anschluss ans deutsche Bahnnetz besser, weil die Fahrt aus der Luzerner/Züricher Gegend an den Bodensee nicht gerade zu den Topstrecken der Schweiz gehört. Sollte in der Planung noch zu viel Luft bleiben - die Tour ließe sich über die Dolomiten jenseits von Eisack und Etsch beliebig italienischsprachig erweitern.