Meine Schwester lebt seit 12 Jahren in Trujillo. Wir haben mit den Pferden eine Tour von Trujillo nach Guadaloupe gemacht. War landschaftlich sehr schön, einsam und faszinierend.
Das Naturschutzgebiet nördlich von Trujillo Richtung Placencia ist sehr empfehlenswert, dort gibt es freilebende Geier, wohl so ziemlich die letzte Kolonie in Europa.
Ebenfalls sehenswert ist Salamanca, Placencia , Trujillo und Caceres.
Die alten Triftwege für die Schäferwanderungen stehen in E unter Naturschutz. Zum Teil kann man diese mit dem Rad befahren, aber das sind eher Strecken für Reitfreunde.
Ansonsten gilt in Spanien: Das Durchqueren von Weiden ist in der Extremadura nach Rücksprache mit dem Eigentümer erlaubt, allerdings werden dort auch Kampfstiere gezüchtet, und wenn man nicht weiß, welche Rinder auf den Weiden sind, sollte man es eher unterlassen ...
Vom Essen her ist die Extremadura sehr fleischbetont, der unschätzbar leckere Serrano-Schinken wird dort produziert. Die Landschaft ist nicht so fad wie die weiten Ebenen südöstlich von Madrid, sondern eher hügelig bis gebirgig. Mir gefällt es dort sehr gut, der Tourismus als Solcher ist erst in der Entwicklungsphase. Mit Südspanien sicher nicht zu vergleichen. Im Grunde ist die Extremadura innereuropäisches Entwicklungsland, auch mit den Problemen eines Solchen.