So hat halt jeder seinen Beweggrund nicht Rad(t)los zu sein, bin auch schon ans Limit und darüber hinaus gegangen, hatte Wut auf die Leistungsgesellschaft und war mit Schuldzuweisungen beschäftigt, aber die Illusion das es mir erst gut geht wenn sich der Mainstream so weit ändert, dass es mir dauerhaft gut geht, diese Illusion habe ich abgelegt, hab mich dann damit beschäftigt was ist mein Handlungsspielraum und bin dahinter gekommen in unserer Wohlstandsgesellschaft haben wir sehr viele Möglichkeiten und Entscheidungsfreiräume man muss halt auf einiges verzichten und die Glaubenssätze etwas anpassen (tut halt verdammt weh), kleineres Auto-weniger Ansehen, kein Hochdruckjob-Versager, etc.
Es gibt auch so viele Mainstream Möglichkeiten den Druck zu kompensieren und so lange es Geld kostet ist es auch gesellschaftlich OK (Medikamente, Auto mit Prestige, Motorrad, exl. Urlaube, Frauen, Events). Aber mit dem Rad auf LOW-COST Basis die gewonnen Zeit zu geniessen ist dann doch etwas verdächtig, aber ich denke mir in diesem Forum gibt es sicherlich sehr viele die nicht nur denken "alles was viel kostet ist was wert".

Ich freue mich schon auf meine nächste Tour!

lG vom Karl aus der Steiermark