Hallo Zusammen,
folgende Situation:
Damit ich einigermaßen bequem auf (m)einem Rad sitzen und fahren kann muss ich den Sattel bis zum Anschlag zurück schieben. Das ist beim MTB und beim Reiserad so. Sitzposition ist leicht sportlich, d.h. der Lenker ist auf Höhe des Sattels. Ich könnte den Lenker noch etwas runter machen (bzw. nen längeren Vorbau verwenden), so daß sich der Körper um seinen Schwerpunkt etwas nach vorne unten dreht, d.h. durch die etwas sportlichere Sitzposition kommt das Gesäß etwas nach vorne, denke aber dass das nicht ausreicht um den Sattel mittig im Gestell zu klemmen.
Wo ist das Problem?
Das Problem ist, dass ein Sattel (je nach Konstruktion) wenn er mittig geklemmt ist durch das Gestell eine mehr oder weniger große dämpfende Wirkung hat. Wenn der Sattel aber ganz zurück geschoben ist, ist diese dämpfende Wirkung so gut wie null, d.h. es geht alles auf den Rücken mit entsprechend unangenehmen Folgen. Ist zwar nur temporär aber eben suboptimal. Brooks Sättel funktionieren soweit noch Besten, ich könnte mir aber vorstellen, dass es auch noch andere Touringsättel gibt, die brauchbar sind, sprich durch ihre Konstruktion eine dämpfende Wirkung haben.
Um es gleich mal vor weg zu nehmen, die Verwendung einer Federsattelsütze scheidet aus und muss auch nicht diskutiert werden.
Was mich zunächst mal interessiert ist eine Rahmenkonnstruktionsfrage. MTB und Tourenräder haben i.d.R. Sitzrohrwinkel zwischen 70° und 73° mein MTB hat 71° das Reiserad dürfte ähnlich sein. D.h. schon relativ flach, bzw. durch den Winkel kommt der Sattel schon relativ weit zurück. Wenn ich den Sattel jetzt aber weiter nach vorne mache, habe ich das Gefühl von den Pedalen zu rutschen. Kipp ich den Sattel etwas nach hinten gibt's Sitzprobleme. Ich bin 1,90 groß und hab Schuhgröße 48 (und wahrscheinlich lange Oberschenkel). Wenn ich mir's recht überlege bräuchten Leute wie ich doch eigentlich Rahmen wo das Tretlager nach vorne versetzt ist also
sowas , obwohl das ja eher wegen der großen Räder ist... !?
Wie seht ihr das?