Moin Thomas,
also mit dem Druck ist das bei mir so:
- zu Hause mit meinem guten alten Pieper Standkompressor pumpe ich wegen meines Gewichts meine Reifen eigentlich immer bis zu dem maximal zulässigen Druck auf. Wenn ich 42mm breite Reifen bei weniger als 4 bar fahre, muss ich mit Durchschlägen rechnen. Daher sind meine 42er Reifen alle bis 6 bar zugelassen und werden auch meist so gefahren. Bei den 24er bzw. 23er Rennreifen sind 8,5 bar zugelassen und bei meinem Gewicht wohl auch nötig, denn da habe ich bereits bei 7 bar Durchschläge.
- Sollte ich unterwegs mal tatsächlich meine Minipumpe benötigen, mache ich das nach der Daumen-Methode: Wenn ich den Daumen bei den 42ern in die Lauffläche auch nur leicht reindrücken kann, ist zu wenig Druck drauf. Beim Rennrad mache ich den gleichen Test an den Flanken.
- Dann setze ich mich auf das Fahrrad und wenn ich merke, es ist immer noch zu weich, bleib ich halt stehen und gebe dem Reifen noch ein paar Hübe.
- zu Hause bringe ich dann den Druck wieder auf das maximal zulässige Niveau. Und dazu sind dann meist noch ne ganze Reihe Hübe mit dem Standkompressor nötig.
Und wie genannt, bei dem 42er muss schon einiges an Hüben getätigt werden, um den Druck um ein bar zu erhöhen:
Genähertes Volumen:
Schlauch mit 2 m Länge und ca. 40 mm Innendurchmesser: ca. 2500 cm³ = 2,5 l
Bei den 23er Reifen halt nur etwa 1/4 davon:
Schlauch mit 2 m Länge und ca. 20 mm Innendurchmesser: ca. 625 cm³ = 0,625 l
Bis dann
Eberhard(der aus obigen Gründen der Meinung ist, dass ein Manometer an einer Minipumpe den eigentlichen Sinn der Minimierung eben dieser Pumpe ad absurdum führt.)