Hallo Rene,
ich denke das ist für jeden von uns ein leidiges Thema. Immer da wo Wege/Strassen von mehreren Parteien benutzt werden dürfen, kommt's zu diesen Konflikt-Situationen.
Uns ist neulich folgendes passiert: wir überholten eine Hundehalterin mit ihrem freilaufenden Hund, als wir schon vorbei waren lief der Hund hinter uns her und wollte meine Frau in die Wade beissen. Wir hielten an und stellten die Hundehalterin zur Rede, aber diese reagierte völlig verständnislos... was soll man da machen? Wenn die Leute von sich aus keine Gefühl für Recht oder Unrecht haben redet man wie gegen eine Wand...
Ich glaube jeder von uns kennt solche Situationen, meistens geht ja alles glimplich aus, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt halt doch immer eine zeitlang und kurzzeitig sinkt halt dann die Stimmung. Und es geht dabei nicht nur um Hunde, es geht um alle Verkehrsteilnehmer.
Das Problem ist einfach, dass von allen Parteien zuwenig Rücksicht genommen wird und jeder glaubt dass ihm der Weg alleine gehört.
Ich hab ziemlich lange in München gewohnt und kenne den von Dir beschriebenen Weg. Ist Dir schon mal aufgefallen dass sich fast alle Benutzer völlig egoistisch verhalten? Gerade die Passage zwischen Flaucher und Tierpark ist extrem gefährlich: da brettern Biker mit einem Affenzahn entlang, Mütter schieben ihre Kinderwägen mitten auf dem Weg und Fussgänger gehen in breiter Reihe zu 4. oder 5. nebeneinander... da sind Konflikte vorprogrammiert. Doch keiner denkt über seinen Tellerrand hinaus und verhält sich rücksichtsvoll. Es geht ja auch um die eigene Sicherheit.
Ich denke es gibt dafür keine Lösung, weil man hier an die Einsicht jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers appellieren müsste und das ist ein Fass ohne Boden. Ich verhalte mich mittlerweile defensiv was zwar Unfälle und unschöne Begegnungen vermeiden hilft, aber auf Dauer auch nicht befriedigt...
Viele Grüsse
Martin