Hallo weasel,
das war auch mein Vorurteil. Aber die Fotos geben einen realistischen Eindruck wieder.
Gerade die Basilikata ist ein sehr bevölkerungsschwaches Gebiet, m.E. deutlich entvölkerter als z.B. die Abruzzen. Zersiedlung findet man an der Küste, aber je südlicher man kommt, umso weniger.
Kalabrien war in meiner Vorstellungswelt heiß, scharf und furztrocken. Das stimmt zumindest für die Bereich des Pollino Nationalparkes überhaupt nicht. Man findet Laub- und Mischwälder, die ich in Deutschland vermutet hätte aber niemals so weit südlich. vielleicht haben die Römer seinerzeit dort unten nicht so brutal abgeholzt wie sonst im Appenin. Auffallend ist auch, dass man immer wieder Aufforstungen sieht. Viele Stauseen, etliche Quellen... insgesamt hatte ich nicht den Eindruck einer wasserarmen Region. Das mag noch weiter südlich anders sein.
Uns war es fast zu waldreich. Wir sind u.a. auch deshalb nicht weiter in den Pollino hineingefahren sondern weiter nach Matera.
In der Basilikata ist der Bereich der Lukanischen Dolomiten zwar auch waldreich aber dort überwiegen doch grüne Wiesen mit fantastischen Blumen und Blütenpflanzen - war herrlich.
Gerhard
In den Lukanischen Dolomiten: