Hallo Florian,
es ist natürlich etwas genau gesehen von mir (bin leider etwas vom Fach): wenn ein Körper eine Geschwindigkeit hat, kann er nur durch Beschleunigung diese ändern. Nun ist aber (leider) ein Fahrrad, wenn es eine Geschwindigkeit größer Null hat, natürlierchweise einer negativen Beschleunigung unterworfen aus oben genannten Gründen (Alleine schon der Luftwiderstand der Speichen hat Einfluss). Wenn Du also trittst, um eine gleichbleibende Geschwindigkeit zu fahren, dann beschleunigst Du das Laufrad um den Betrag den es eine negative Beschleunigung erfährt und gleichst diesen aus. Physikalisch ist es ein Beschleunigungsprozess, auch wenn sich die Geschwindigkeit nicht ändert. Schön wäre es natürlich, wenn es die negative Beschleunigung durch Reibung etc nicht gäbe, dann würde ein auf eine Geschwindigkeit X beschleunigtes Rad so lange weiterrollen, bis es abgebremst, also negativ beschleunigt wird.
So ist das mit der Physik, sie ist eben schon recht haaspalterisch.
Dennoch ein gutes Wochenende und möglichst wenig negative Beschleunigung (außer beimBremsen)
Dittmar