In Antwort auf: waha
Na ja, innerhalb des Radwegenetzes des ADFC funktioniert es schon wie ein normales Navi, das habe ich zumindest bei dem kurzen Gespräch und dem Test ein paar Ziele ein zu gegeben die ich kannte und die Routen waren soweit ich es einschätzen konnte plausibel.
Klar gibt es jede Menge mehr Wege aber zuerst mal die ersten 125000 lach.
Ich finde halt die Kombi eines "normalen" Navis mit dem Fahrradnetz sehr reizvoll da ich die gängigen Navis noch für zu unübersichtlich halte.


Vielleicht sollte beschrieben werden, wie das Routing von MagicMaps von Adresse zu Adresse funktioniert. Man gibt z.B. einen Startpunkt und Zielpunkt außerhalb des Radtourennetzes ein. Man erhält dann eine Route zwischen den zwei nächstgelegenen Punkte zum eingegebenen Start- und Zielpunkt. Den Weg von Startpunkt zum Radwegnetz und Radwegnetz zum Zielpunkt muss händisch eingegeben werden.

Jetzt zum Ergebnis als solches. Ich habe das mal ausprobiert. Das Routing verlässt dann nicht mehr das Radwegnetzt. Aus zwei Kilometern Strecke werden dann sechs. Also kleine Stücke, bei denen es schlauer wäre, das Radwegnetz zu verlassen, werden nicht erkannt.

Das könnte man auch händisch machen. Aber die Informationen der topographischen Karte vom MagicMaps sind nicht so, dass man das auf dem freien Land wirklich nutzen kann. Die schwarzen Linien können asphaltierte Landwirtschaftswege sein, aber auch total zugewachsene Feldwege, die nicht befahrbar sind.

Grundsätzlich gilt bei den Routingsystemen für das Fahrrad, dass entscheidend ist was für eine Datenbasis sie haben und was man vor hat.

Und deswegen meine Aussage, man sollte überprüfen, ob es für die eigenen Belange nicht ein besser geeignetes Routingsystem gibt.

GS