Gebirgsübergänge aller Art
Fragen über Fragen, und trotzdem ...
Hallo Mille,
du willsts halt wissen:
Also ich warne euch, ein schweres Gepäcktaschenrad aus dem Bedrettotal über die Alp-Hänge (Alpe Stabbiasco / Alpe Formazzora) auf diesen San-Giacomo-Pass rauftragen zu wollen.
Es ist einfach zu steil und zu holprig zum durchgehenden Schieben.
Und viel zu weit und zu hoch (700 hm mittlerweile), um ein solches Rad auf mehrmals in Einzelteilen raufzuschleppen - dauert einfach zu viele Stunden.
Im Felsengelände beim Piano del Nivolet (ganz woanders zwischen Aosta und Turin) über Pont (Valsavarenche) geht es, weil der Hauptanstieg zwar steil, aber kurz ist (350 hm). Läuft sich wie eine Treppe. Zum Runterrennen von oben braucht man ein knappes Stündchen und darf dann wieder mit dem restlichen Kram raufkrabbeln. So passt es.
Bei dem, was du da gesehen hast im Val Bedretto und was dich ja nicht loslässt, sind die Wege einfach viel zu lang, auch wenn das alles in der Projektion einer Wanderkarte wie ein Murmeltiersprung ausssieht. Ist es nicht. Siehe Bilder!
Auch von höherer Stelle der Nufenenstrasse ist meiner Meinung nach die Schlepp-Strecke durch die Hänge noch zu weit.
Mach es, wie Urs es vorschlägt!
Aber mit einem unbeladenen MTB und ein bißchen Backpack geht das alles ganz locker in die Hänge rein.
MTB ohne: Ja - 28" mit: NEIN.
Warum wollt ihr euren Hausstand da unbedingt hochschleifen?
Könnt ihr nicht abgeladen rauf für einen Abstecher?
Oder doch aus der besseren Richtung von Süden?
Habe im Net zuvor gelesen, daß auch andere 28"-Spediteure an dieser Querung (All'Acqua - San Giacomo per Bergweg) schon gescheitert sind.
Auf finale Klärung hoffend
Euer Offroad-Barfußschlumpf der Langsamkeit