Wer meint, dass bei einem strak vonm Durchschnitt abweichenden Gewicht oder gar nur Sitzpositin eine Änderung der Vorspannung einer Stahlfedergabel ausreicht, der irrt. Die Federn müssen entsprechend ausgewählt/getauscht weren. Der Vorteil der Luftgabel ist, dass sie ohne Austausch von Teilen auf den Einsatz abgestimmt werden können. Bei einer Stahlfedergabel muss die Auswahl der Feder grundsätzlich passen, sonst ist es Essig.
Wenn die Einstellung incl. Federhärte, -Länge, Gabelöl und -Härte dann passt, ist sie aber prima.
Das Problem kommt dann, wenn man das Reiserad auch gleichzeitig als Alltagsrad nutzt. Dann ist die Feder für einen der beiden Einsätze unpassend oder für beide Einsätze nur ein Kompromiss. Zumindest, wenn man auf Reise einen Federgabelgepäckträger und Lenkertasche, im Alltag aber beides nicht benutzt.
Bei meiner Stahlfedergabel z.B. müsste man für alle 5kg ein Spacer rein und bei 15kg Unterschied eine andere Stahlfeder nehmen. Da ich auch bei Wochenendtouren immer die Spiegelreflex in der Lenkertasche habe und bei Reisen (derzeit) nur leichtes Gepäck hinten, ist das zum Glück kein Problem, da der Gewichtsunterschied sehr gering ist.
Man könnte natürlich auch die Federgabel entsprechend anpassen, meist macht man ja eh nur ein oder zwei Radreisen im Jahr.