"spritzwasserdicht", steht da klar und deutlich
Also wenn ich verhindern wollte, dass irgendein "Hampel" auf die spinnerte Idee kommt, einen Scheinwerfer z.B. im Wasser einzusetzen und mir dann womöglich blöd kommt, dann nenne würde ich mein Produkt auch als lediglich spritzwasserdicht ausweisen.
Die Sache mit unterschiedlichen Dichtkeitsgraden hat erstmal nicht unbedingt etwas mit den tatsächlichen technischen Gegenhebenheiten zu tun, sondern ist eine Definitions- und Marketingfrage. Fahrradscheinwerfer müssen nicht wasserdicht sein nach z.B. IPX 8.
Wenn nicht dicht konzipiert, dann müsste es richtig undicht sein,
Nee, muss es nicht. Es geht hier nicht um größere Wassermengen, sondern um durch Druckunterschiede eingesaugte Luftfeuchtigkeit. Das Kondenswasser im Gehäuse verdampft wieder, und wird durch die gleichen Druckdifferenzen, die es erst eingesaugt haben, auch wieder hinausbefördert. Dafür genügt eine millimeterkleine Bohrung am Gehäuseboden.
Das wäre ja schön, ist aber leider eben nicht unbedingt so der Fall.
ich hab genau zu dem Punkt letztens eine sehr schöne Ausarbeitung dazu gelesen, allerdings war es auf US-Englisch und eben nicht von mir, daher zitiere ich es hier nicht, weiß jetzt auch gar nicht mehr, ob ich es denn noch habe.
Die Sache ist aber die, einmal kondensiertes Wasser im Gehäuse, ist eben nicht mehr so leicht "mal eben" auf demselben Wege wieder heraus zu bekommen. Zumindest nicht mit einem Minilöchsen, es bräuchte dazu schon, zumal im Winter wo die Temperaturen niedrig sind und die Luftfeuchtigkeit meist recht hoch, da andere Maßnahmen, wie z.B. einen guten "Durchzug".
Um sich dem ganzen Gehampel aber am wirksamsten zu entziehen, ist es am besten die ganze Lampe eben dicht zu bauen. So wie es einst z.B. UKE Kinetics mit seinen gleichnamigen Lampen getan hat, die sogar gasdicht waren bzw. sind und daher höchst offiziell von der Feuerwehr benutzt wurden und werden.