Ich fand es auch richtig nett mit euch allen. Obwohl Thomas ja eine einigermaßen flache Tour angekündigt hatte, hatte ich zuhause immerhin 1.000 Höhenmeter auf dem Tacho :-)
Interessant fand ich auch den Zusammenhang zwischen Durchschnittsgeschwindigkeit und "Fahrverhalten". Verglichen mit den Touren, die ich sonst mit Rennradfahrern fahre, wurde doch deutlich mehr gebremst. Das lag häufig daran, daß auch teilweise auf Radwegen gefahren wurde, die dem leichten Vorwärtskommen abträglich waren. Besonders bergab kann man es dort nicht einfach so rollen lassen, wie man es direkt daneben auf der Fahrbahn kann.
Wenn ich hier in der Vergangenheit mal eine Tour mit einem 20er Schnitt angekündigt habe, wurde ja oft gesagt, das wäre vielen hier zu schnell. Wenn man bei der Tour am Samstag aber ein paar Radwege weggelassen hätte, wäre einem das Bremsen oft erspart geblieben und es hätten alle bei gleichem Krafteinsatz locker einen Schnitt von über 20 gefahren. Trotz der Berge und Radwege war es so immer noch ein 19er Schnitt.
Was will ich damit sagen: viele hier können schneller fahren als sie denken, wenn man auf einen flüssigeren Routenverlauf achtet. Ich werde mal demnächst eine Tour vorwiegend über asphaltierte Wirtschaftswege anbieten - sowas fahren wir auch oft beim Rennradtraining. Keine Radwege, keine Autos, einfach nur rollen, rollen, rollen :-)