Die Durchschnittsgeschwindikeit ist das, was mir mein richtig eingestellter Fahrradcomputer (oder das GPS) als Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigt.
Natürlich. Dein Einwand ist vollkommen berechtigt, erreicht aber leider nicht den Kern. Bewusst übertrieben: Ich kann diese Netto-Durchschnittsgeschwindigkeit auch erreichen, indem ich über 100 Tage verteilt jeden Tag 1% einer Strecke fahre. Ich kann aufgrund der kurzen Intervalle und langen Pausen "durchschnittlich" sogar viel schneller sein, als jemand, der diese Strecke am Stück fährt.
Genau Uli, das ist doch der Kern der Sache, wenn du durchschnittlich sogar viel schneller bist, dann ist doch deine Durschnittsgeschwidigkeit höher (egal wie du das erreicht hast) - du schreibst es selber.
Antworten auf die Frage nach der Durchschnittsgeschwindigkeit müssen immer im Kontext verschiedener Randbedingungen gesehen werden müssen. Da die Varianz jeder dieser Randbedingungen sehr groß ist, kommen die Ergebnisse unter unterschiedlichsten - zudem häufig subkjektiv bewerteten und für uns meist unbekannten - Voraussetzungen zustande und sind deshalb m.E. ziemlich aussagelos und sinnfrei.
Ich stimme dir völlig zu, und komme trotzdem zu einem anderen Schluß. Andererseits verstehe ich deinen Einwand und halte den Begriff "Nettodurchschnittsgeschwindigkeit" für brauchbar. Das ist das, was ich unter Durschnittsgeschwindigkeit verstehe. Da brauchen auch keine Randbedingungen festgelegt werden. Für die dann auch existierende Bruttodurchschnittsgeschwindigkeit muß man die Randbedingungen festlegen (Was dann natürlich jeder willkürlich machen kann (hallo Uwe!))
Grüßle, Ludger