Hallo Tobe,

bei mir traten vor über 20 Jahren ( ich war da 43 Jahre alt) bei einer RTF starke Schmerzen in der rechten Hüfte auf, worauf ich einen Orthopäden aufsuchte, der eine starke Arthrose diagnostizierte und mich gleich an die Uniklinik Münster überwies. Dort wurde ich zweimal operiert (Umstellung des Hüftgelenks) und man entließ mich nach der 2. OP und der anschließenden Reha im Herbst mit einer eher schlechten Prognose (nur noch beschränkt und nur im Sitzen arbeiten etc.) Ich verkaufte anschließend meine Rennräder und die dazugehörige Ausrüstung. Lange hielt ich es aber nicht aus, und weil es mir besser ging als man mir prognostiziert hatte, baute ich mir im Winter 1983/84 wieder ein Rennrad zusammen (ich habe es heute immer noch) und fing im Frühjahr 1984 wieder an zu radeln. Das bekam mir immer besser und ich intensivierte mein Radtraining. Bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in der Uniklinik konnte der Professor sich nur wundern. In den kommenden Jahren stabilisierte sich mein Zustand, leichte Hüftbeschwerden traten und treten hin und wieder auf, vor allem, wenn ich im Winter länger nicht geradelt bin. Heute, im Alter von 66 Jahren und als Pensionär mit mehr Zeit, fahre ich häufíger und intensiver als je zuvor.
Für mich ist regelmäßiges Radfahren bei Hüftarthrose die beste Therapie! Probiere es einfach aus!

Lothar