Ich schrieb:
(aus welchem Grund auch immer, für den Notfall)
Es geht ja ausdrücklich nicht um alternative Lösungen, sondern schlicht und einfach mit wieviel Druck man fahren kann.
Einschränken müßte man trennen in getopfte und ungetopfte Hohlkammerfelgen und für Schläuche die in etwa im Mittel ihres Bereiches eingesetzt werden (von der Reifenbreite her).
Die ungetopften Felgen sind leider immer unentgratet. (Wäre man so planvoll die Felgen zu entgraten, täte das alles mglw. garnicht passieren).
Zur eigentlichen Fragestellung: Ohne Felgenband fährt man nicht.
ansonsten gibt es ja keinen Grund das Felgenband wegzulassen.
Der Grund war bei mir, daß sich das Felgenband nach einer Reifenpanne verabschiedet hat, völlig unbrauchbar, zerwutzelt und weg. Warum auch immer. Daher hatte ich die Wahl (den Reserveschlauch) entweder so stark aufzupumpen um vorsichtig weiterfahren zu können und dabei das betroffenen Hinterrad möglichst zu entlasten oder nur soweit aufzupumpen daß ich schieben kann (oder zu Fuß weiter).
Da ich nur ca. 3km zurück hatte, hab ich mich entschieden auf ca. 1,5 bar aufzupumpen (40mm Reifen), hatte nur ca. 4-5kg Gepäck und eben über den Lenker gebeugt zurückzufahren. Daß das mit einem anderen Felgenband nicht passiert wäre, ebenso wenn ich ein Ersatzfelgenband dabei gehabt hätte (was ich übrigens glaubte) ist ohnehin klar und braucht daher nicht weiter ausgeführt zu werden. Es geht nur darum, wieviel Druck kann man einem Schlauch bei ungetopfter Hohlkammerfelge in so einem Notfall zumuten. Oder, zweng meiner, auch bei anderen Felgen.
Vielleicht hilft diese Erfahrung einmal jemandem aus einer Notlage.
Tu ich den gleichen Schlauch in einen Großvolumigeren Mantel muß er sich ja ausdehenen und wird dünnwandiger. ( Ein Argument für schmale Reifen.
Mir ist es auch neulich mit einem dieser ganz dünnen Schläuche, der noch dazu am oberen Ende seines angegebenen Dehnbereiches war, passiert, daß das Felgenband verrutscht war. Interessanterweise hielt der ca. 50km. Dann hatte er ein wunderschönes ovales 'gestanztes' Loch, das natürlich nur an einer kleinen Stelle durchging.
Meine Erfahrungen mit den dünnen Schläuchen sind ja dergestalt, daß die Unterschiede an Pannenfestigkeit verschwindend sind. Beim dicken Schlauch braucht es bei einer Glasscherbe halt drei Radumdrehungen mehr bis das Loch drin ist.