Denn auch wenn ich ohne "Beine ganz oben" theoretisch noch auf den Boden käme, finde ich das Gefühl abrutschender Schuhe bei einem unerwartet fiesen Schlagloch o.ä. extrem unangenehm. Daß das ab und an vorkommt, liegt sicher auch daran, daß ich auf dem Tandem mehr in die Gegend als auf die Straße kucke und normalerweise die Füße einfach oben lasse.
Das liegt auch daran, daß die frontfederungen von liegerädern federwege bis max. 5 cm haben, was dann so etwa 2 cm negativ- und 3 cm positivfederweg ergibt. Das hilft nicht ernsthaft gegen schlaglöcher und mit den knien und ellenbogen abfedern (wie bei aufrechtrad) kann man auch nicht.
Bevor man sich dann hinschmeißt, weil einem ein schlagloch den kontakt zu den pedalen raubte, kann man sich natürlich mit klickies behelfen. Ich persönlich sehe es aber auch nur als behelf. Da man auf einem lieger wohl relativ rund treten, aber nicht so sehr ziehen kann, fällt einer der großen vorteile der klickies weg und übrig bleibt die zehntelsekunden-fußfessel.
Gegen unbeabsichtigtes abrutschen wären mir bessere frontfederungen lieber. Das problem ist nur: klickies jibbet für billich zu kaufen. Lieger-federgabeln mit deutlich mehr federweg jibbet nichmal für teuer zu kaufen. Wenn es sich nicht um einen "hochlieger" mit 26"-rädern handelt, wo man MTB-technik verwenden kann, jibbet die schlicht und ergreifend überhaupt gar nich.
Für den nächsten "härteren ritt" habe ich einfach ein paar passend abgesägte plaste-pedalhaken. Die sind so gekürzt, daß die schuhsohle nicht nach vorne abrutschen kann, aber sich der fuß nach allen anderen richtungen sofort vom pedal lösen kann. Also die sollen sozusagen nur verhindern, daß man durch ein übersehenes schlagloch (oder was auch immer, dem man nicht mehr ausweichen oder wovor man nicht mehr bremsen konnte) nach vorne abrutscht.
MfG