Hi@ all !
Von Nachtfahrten kann Ich auch nur abraten.
Das kann ich nur unterstreichen, In Kuba sind zwar Kraftfahrer sehr rücksichtsvoll gegenüber Radfahrern. Lange vorheriges Hupen und weiträumiges Überholen sind eher normal.
Das ist aber glaube ich vor allem Selbstschutz.
Wer Kubanische Radler schon einmal beobachtet hat weiss wovon ich rede. Da wird die gesamte Fahrbahnhälfte benutzt, Bremsen, Pedale, Licht, Klingel usw sind Luxus. Der nachfolgende Verkehr wird todesmutig ignoriert.
Auch wenn man zusieht wie kubanische Fahrzeige gwartet werden krümeln sich einem die Fussnägel hoch. Da wird in einem alten Chevy ein russischer Traktormotor mit Teilen von Lada und Fiat gemixt. Hauptsache es rollt. Eine Fahrschulausbildung nach unserem Verständniss fehlt völlig und Alhohol am Steuer gibt es oft.
Zum Glück für uns Radler ist Privateigentum und Erwerb an Fahrzeugen die jünger sind als die Revolution verboten bzw. die Ausnahme so das die Verkehrsdichte in Kuba sehr gering ist. Es gibt Städte wo Bicitaxis, Fahrräder und Pferdekutschen die einzigen Verkehrsteilnehmer sind. Abgesehen von Hauptverbindungsstrecken zwischen einigen grossen Städten und in Havanna geht es auf Kubas Strassen sehr ruhig zu. Also meidet man solche Strecken.
Dafür kann es schon mal sein das die Autobahn schlagartig an einem Betonblock endet, in der Playa del este die Fahrbahndecke über den Abwasserkanälen eingebrochen ist und es mitten auf der Strasse ein2 Meter tiefes loch hat. Gullideckel sind oft entwendet, so das man auch als Fussgänger die Augen aufhalten sollte.
Übrigens sind sind die Kubaner völlig verwirrt wenn man nachts eine gutfunktionierende Radbeleuchtung und sogar blinkende Rücklichter hat. Alles wird gut.
Gerade die
Strecke vom Flughafen nach Holguin ist sehr tückisch
Ich war dort im Januar, die Strecke hat sogar teilweise Seitenstreifen. Probier mal die Caratera von Moa nach Baracoa.