Essen gehen ist nur für Verdiener gut, das billige Essen (Steak Frittes) ist so wie hier.
Für Frankreich stimmt sogar die Profi-Warmduscherin zu. Gutes Essen ist dort deutlich teurer als hierzulande. Allenfalls mittags kann es klappen, sich für kleines Geld ordentlich den Bauch vollzuschlagen. Unabhängig davon würde ich beim Zelten nie ohne Kocher fahren, selbst wenn ich abends essen gehe, wenn sich die Gelegenheit bietet. Denn ohne Tee zum Frühstück bin ich nicht zum Radeln fähig. Dafür tuts natürlich ein einfacher Gaskocher, wir haben einen Trangia, weil mir das Gas immer ein bisschen unheimlich ist.
Ansonsten möchte ich energisch der Behauptung widersprechen, dass man sich als Student nur wildzelten und selberkochen leisten kann. Wir sind gerade als Studenten immer in Jugendherbergen und ohne Kocher unterwegs gewesen. Abends wurde halt gesucht, wo es das Essen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis gibt. Denn ich war damals schon der Meinung, dass wer den ganzen Tag radelt abends ein ordentliches Bett und ein vernünftiges Essen verdient hat. Unsere Radreisen waren dann halt nur so lang wie es bezahlbar war. Das zum Thema Klischees.
Martina