Hallo und guten Morgen,
eigentlich ist es aus Sicht der Materialwissenschaftler bekannt, daß Titan und Titanlegierungen nicht ohne Risiko schweißbar sind. Eine optimale Verschweißung ist eigentlich nur im Vakuum oder in einer Argon-Atmoshäre möglich und selbst dann ist noch ein beträchtliches Risiko der Versprödung möglich; weil nämlich durch einen nicht optimalen Taupunkt oder eine nicht richtig berechnete Strömungsgeschwindigkeit des Gases(Helium oder Argon)Wasserstoff oder Sauerstoff in das Gefüge eindiffundieren kann. Eine Versprödung ist zerstörungsfrei nicht genau festzustellen. Bei EFBe Tour Rahmentest im Internet kann man lesen, daß so klangvolle Namen wie Merlin und andere durch Wärmeeinfluß(Schweißen) Rahmenbrüche aufweisen. Selbst wenn man Titan optimal schweißen würde, um hier einmal im Konjunktiv zu reden, ist eine nicht unbeträchtliche Kerbwirkung des Schweißens zu erwarten, durch die ein Bruch auch ohne Schweißnahtversprödung eintreten kann.
Diese Unzulänglichkeit ist zu 100% vermeidbar, wenn man geklebte Titanrahmen verwenden würde. Die Firma Siggi Hüwel in Dortmund fertigt solche zu einem sehr moderaten Preis. Einmal nach Google gehen und Siggi Hüwel eingeben.
Diese Titanrohre 3AL2,5V werden in kaltgeschmiedete und cnc-gefräste Alu-Muffen, welche eloxiert sind, hochfest mit einem Kleber aus der Luftfahrt preßverklebt - gemacht für die Ewigkeit.
Man müßte schon weit über 15 t . Zugkraft aufbringen, um die Rohre aus den Muffen herauszuziehen - das Materal reißt eher, als daß die Klebung nicht hält.