Grüß Dich, Julia,
nachdem ich hier mal von einem Nordlicht gelesen habe, daß er mit schmal bereiftem Rennrad pannenfrei durch Norwegen tourte, und zwar nicht nur auf der Straße, halte ich das Stabilitätsargument pro 26" Laufräder für nicht sooo entscheidend, auch wenn das natürlich stabiler ist; nur weitergedacht bist Du dann irgendwann beim Brompton.

Also von daher - warum nicht?
Eins gebe ich aber zu bedenken, seit ich wegen dem Mißbrauch meiner eierlegenden Wollmilchsau als Rennrad von 60mm Fat Albert auf 35mm Dackelschneider-Slicks gewechselt habe: schon die nur gut 2 km typische geschotterte Forststraße durch unseren Wald, bis ich wieder auf Teer stoße, ist nicht gerade bequem zu fahren. Deshalb werde ich bald wieder zu dicken Reifen, mit kaum 2 bar gefahren, zurückwechseln, da ist mir die Bequemlichkeit wichtiger als die 10W Rollwiderstandsverlust mehr.
Und das könnte am ehesten gegen ein Crossrad sprechen: viel was dickeres als 37mm bringt man da meist nicht rein. Das kann hart werden, trotz oder wegen dieser Federgabel.

Und dann kommt es natürlich immer darauf an, ob einem äh einer die Geometrie des Rahmens prinzipiell zusagt, da ist die Auswahl nicht so riesengroß, andererseits reicht ja schon ein passender.
Aber warum nicht gleich ein echtes Cyclecross-Rad, mit Rennlenker, statt dieses umbenannten Trekkingrads dessen Spezialität kurze Fahrten in den Biergarten oä sind. Der Anfang zum guten Rad ist ja schon gemacht, Du hast nicht "X7 Lady" geschrieben...
ciao Christian