Na, sei mal nicht so eingeschnappt
Grundsätzlich ist Deine Frage klar und die meisten der Antworten auch, Deine Frage steht halt etwas quer in der Radlerlandschaft!
Nicht erst seit Lance Amstrong geht der "Trend" Richtung kleinere Gänge mit höherer Frequenz.
Vorteil: Du bekommst weniger Kniebeschwerden, weil die Belastung kleiner ist,
Der Muskelaufbau wird auch ein anderer, wenn Du dicke Gänge tritt's machst Du daselbe wie ein Bodybuilder, die Muskelmasse wächst... und gibt "dicke" Beine.
Du erholst Dich schneller, weil Du mit hohen Trittfrequenzen weniger Substanz verbrauchst (kannst Du mit dem Pulsmesser nachprüfen)
Ich fahre unter anderem auch eine 26"-Bike mit 22/32/44 vorne und 12-25-hinten. Das ergibt mit einer Trittfrequenz von 100u/min auf dem kleinsten Ritzel fast 45 km/h, mir reichts. Auf einem MTB hast Du eh Mühe langfristigf dieses Tempo zu halten da die Aerodynamik in diesen Geschwindigkeiten Deinem Vortrieb langsam Grenzen setzt. Der Einwand, man könne so eine hohe Trittfrequenz nicht fahren, lasse ich gelten, es braucht etwas Training dazu! Aber wenn ich alter Sack es kann...........
Es könnt auch noch ein technisches Problem auftreten: Bedingt durch den grösseren Zahnkranz wird die "Bodenfreiheit" kleiner und das Rad ist dann nicht mehr unbedingt als MTB fahrbar.