Hallo Bikebiene,
ich wollte ja Dir nicht Deinen Traum ausreden, schliesslich habe ich mir diesen Traum in mehreren Etappen von Neufundland nach Kalifornien selbst schon verwirklicht.
Ich finde nur der Reiz Nordamerikas wird durch Fernsehen und andere Medien viel zu viel übertrieben. Nur weil man viel darüber redet,wird es nicht besser/schöner! Über den Rest der Welt wird kaum berichtet. Das grosse Positivum, über das allerdings kaum aus den USA berichtet wird, ist der wirklich geringe Verkehr!! Vorallem im Osten der USA gibt es unzählige kleine Landstraßen, auf den kaum einer unterwegs ist.Zudem gibt es auf wichtigeren Strassen meist breite Standstreifen. Die einzigen Nadelöre, die ich erlebt habe waren Brücken über grosse Flüsse. Diese sind meist Autobahnbrücken und haben offiziell oft auch keinen Platz für Radfahrer. In Städten wie New York und Washington kommst Du vom grünen Umland auf Radwegen problemlos bis in die jeweilige Stadtmitte. Auch in Los Angeles gibt es Radspuren zu hauf (aber trotzdem keine Radler).
Die non-plus-ultra Rad-Webseite für den Grossraum New York ist für mich www.transalt.org - für Touristen als auch verkehrspolitsche Aktive interessant.
Für den legendären Highway 1, der Pazifikstraße von San Francisco nach L.A. gilt das selbe wie schon oben über das ganze Land beschrieben, allerdings diesmal mit viel Autoverkehr.
Wenn ich es noch schaffen sollte, scanne ich noch ein Bild ein, auf dem die Gefährlichkeit dieser Küstenstraße verdeutlicht wird.
Bis dann
Frank