Vielen Dank für den schönen Bericht und die klasse Fotos, beides weckte schöne Erinnerungen an meine eigene Normandie-Tour vor 11 Jahren. Ich startete seinerzeit in Amiens, wo ich eine Bekannte besuchte, fuhr an der Somme entlang weiter Richtung Meer und dann an diesem entlang Richtung Westen. Ansonsten hatte meine Tour viele Gemeinsamkeiten mit Deiner.
Einiges auf Deinen Bildern erkannte ich sofort wieder: Etretat, Honfleur, Barfleur, La Hague, Avranches, Granville, natürlich den Mont St. Michel...
Der Blickwinkel des Fotos ist entscheidend, hätte ich aus der anderen Richtung fotografiert, wäre die riesige Wiederaufbereitungsanlage La Hague dominierend gewesen. Die dominiert die Halbinsel.
Solch einen krassen Gegensatz wie dort habe ich noch nie gesehen: Ich fuhr ebenfalls an der Anlage vorbei, der Ding auf der linken Seite war ja riesig. Schaute ich nach rechts, sah ich eine saftige grüne Wiese mit vielen Kühen, im Hintergrund das Meer.
Auch auf dem Campingplatz am Mont St. Michel hatte ich seinerzeit übernachtet und bin mit dem Shuttlebus rübergefahren. Das war 2012, schon damals war die Zufahrt für Autos (und Fahrräder!) gesperrt gewesen. Acht Jahre zuvor, zu Beginn meiner Tour durch die Bretagne, konnte ich mit dem Rad noch direkt zum Parkplatz direkt vor der Insel fahren und es dort abstellen.
Doch der Besucherandrang dort ist ja erschreckend. Gerade habe ich mal nachgeschaut: Ich war am 14.06.2004 und am 22.09.2012 (Samstag!) dort, da war es auch nicht gerade leer, aber so extrem voll wie auf Deinen Fotos dann auch wieder nicht, man konnte noch bequem durch die Gassen spazieren.
Mit ihrem Fisch-, Muscheln- und Austernkram können die mich ja jagen.
Das geht mir genauso

Definitiv nicht der Grund, aus dem ich gerne in Frankreich fahre.
Ich muss allerdings gestehen: Irgendwie lockt mich der Norden von Frankreich nicht so recht, da fehlen einfach ein paar Berge.
Hochalpin ist es im Nordwesten Frankreichs nicht, aber sowohl in der Bretagne als auch in der Normandie hatte ich Etappen mit mehr als 1000 Höhenmetern auf 80-100 km. Oft geht es da 50 Hm die Steilküste rauf und wieder runter, manchmal auf 10 km Strecke dreimal, gerne bei scharfem Westwind. So mancher Tag in deutschen Mittelgebirgen war da weniger hügelig.
Der Radkater