In Antwort auf: Nordisch
Danke für diesen Tipp. schmunzel

Ich habe aktuell 2 Michelin Power Gravel an meinem Salsa Journeyer zu laufen. Zumindest auf Tagestouren sind sie erfreulich unauffällig.
Inzwischen habe ich diese Reparaturmethode aber ersetzt durch eine ohne die unerfreuliche Demontage der tubeless-Reifen. Es betrifft sowieso nur Löcher, die nicht korrekt verschlossen werden und immer mal wieder selbstständig im Stand aufgehen (wenn die Stelle oben "parkt" und der Milchsee eben unten steht). Beim Fahren schließen sie sich wieder, trotzdem nervig. Die Maxalami-Würste sind für dicke Löcher und Risse, aber das Prinzip lässt sich ja verkleinern und ein normaler Wollfaden oder eine Hanfschnur (Naturgarn ist gut, weil es in sich viel rissiger, splissiger und saugfähiger ist, als Kunstfaser) als Stopfgarn nehmen, ohne den Reifen abzunehmen. D.h. in wenigen Sekunden ist so ein Nerver unterwegs sicher gedichtet. Das Maxalami-Durchstechwerkzeug muss man sich einfach nur verkleinert nachbauen.
Bei richtig großen Rissen bleibt nur Maxalami oder sogar die echten, steifen Tubeless-Repair-Pads, die man dann eben nur durch Reifendemontage mit der Ferkelei setzen kann. Lohnt sich aber nur, wenn ein guter Reifen so einen Megariss hat. Tubeless ist alltagstauglich.
Und die Stufe davor - Schlauch und Dichtmilch - ist es auch.