Bei mir ist es heute nicht alleine der Preis, der für mich das Ende der Campingzeit einläutet. Es ist auch so, dass mir das viele Gepäck langsam zu schwer wird. Manche Routen gingen gar nicht zu fahren, weil es dort keine Campings gibt
Das ist in der Tat ein Punkt, über den ich auch immer öfter nachdenke. Und dieses
"manche Routen gingen gar nicht zu fahren" hat noch einen ganz anderen Aspekt:
Manche/einige/viele (?) Radrouten sind nach meiner Empfindung überhaupt nicht auf Radreisende im klassischen Sinne ausgelegt, sondern auf Stromradler, die mal eben ins Nachbardorf und zurück radlen wollen. Unendlich viele Schlängel und ewig steile Rampen - da kommt man einfach nicht vom Fleck. Es ist überhaupt nicht kalkulierbar, ob der nächste Campingplatz überhaupt an einem Tag erreichbar ist, wenn man nur im Schritttempo vorankommt.

Ich bin zwar schon immer eher auf kleinen Straßen geradelt, aber in diesem Jahr ist mir das so richtig aufgefallen. Das werde ich in meinem bald zu schreibenden Reisebericht sicherlich noch mal ausführen.
Gruß
Thoralf